Charisma 153 > Aus dem Magazin
Stadt der Bunker
Auf die Frage seiner Jünger, wann er denn wiederkommen würde, gibt Jesus ihnen den Hinweis, dass sie auf den Feigenbaum achten sollen – und das gilt auch für uns: Am Feigenbaum aber lernet das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon saftig wird und Blätter gewinnt, so merket ihr, dass der Sommer nahe ist (Mt 24,32). Vor unseren Augen geschieht nun eins der größten Wunder der Weltgeschichte: die Wiederherstellung Israels. Auch Satan kann die Zeichen der Zeit deuten und versucht alles, um das jüdische Volk vom Messias fernzuhalten. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir als Gemeinde wach sind. Schon durch den Propheten Jesaja lässt Gott etwas ausrichten, das für unsere heutige Zeit elementare Bedeutung hat. Dort fordert Gott uns heraus, die Angehörigen seines Volkes Israel zu trösten, ihnen den Weg zu bereiten und alles aus dem Weg zu räumen, was sie von ihrem Vater im Himmel trennt. Mit diesem Anliegen reisten Eva-Maria und Wolfgang Falkenhagen aus Bielefeld nach Israel. Wie leben die jüdischen Menschen in den Dörfern und Städten entlang des Gazastreifens nach dessen Räumung durch Sharon im Jahr 2005? Das Ehepaar besuchte Sderot und Nir Oz.
Sderot ist eine kleine Stadt, 15 Kilometer entfernt vom nördlichen Gazastreifen. Nir Oz dagegen ist ein kleiner Kibbuz, der nur 2,5 Kilometer entfernt ist von Gaza. Nir Oz ist normalerweise eine Oase mit ganz besonderen Bäumen und Blumen – ein Ort der Ruhe und des Friedens. Deshalb kamen auch gerne Touristen, um hier Urlaub zu machen. Aber diese Zeit der Ruhe gehört der Vergangenheit an. Im Augenblick ist Nir Oz eine einzige Baustelle. An jedes kleine Haus im Kibbuz wird ein Bunker angebaut. Die Bewohner dort erleben die tragische Realität, welche die direkte Folge des permanenten Beschusses durch Qassam-Raketen (andere Schreibung: Kassam-Raketen, Anm. d. Red.) ist. Aus erster Hand wollten Eva- Maria und Wolfgang Falkenhagen hören, wie die Menschen dort leben. Dazu befragten sie Oded und Talmah aus Nir Oz und Shalom aus Sderot …
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