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2011-02-07
Mircos Eltern: Der Glaube trägt uns durch
Unter dieser Überschrift stand in der Rheinischen Post, der wohl renommiertesten Tageszeitung im Großraum Düsseldorf, am 3.2.2011 ein längerer Artikel von Christian Heidrich, aus dem wir auszugsweise zitieren:
Die Eltern des ermordeten zehnjährigen Mirco aus Grefrath haben sich zum ersten Mal in der Öffentlichkeit geäußert. Einer Mitarbeiterin des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden, dem sie angehören, erzählten sie, wie sie die vergangenen fünf Monate erlebt haben …
Erstmals sprechen sie über die Zeit nach dem 3. September, dem Tag, an dem Mirco spurlos verschwand. In den ersten Tagen, die darauf folgten, wollten die Eltern das Haus gar nicht mehr verlassen. Sie hatten Sorge, einen wichtigen Anruf oder eine Nachricht zu verpassen. Aus Tagen des Wartens wurden Wochen und schließlich Monate. Einen Monat lang traf sich die Familie zuhause jeden Abend mit Freunden zum Gebet. Unterstützt wurde sie von ihrer Gemeinde, der Freien Christengemeinde Krefeld. „Wir beteten zu Gott für Mirco und auch für den Menschen, der sein Verschwinden zu verantworten hat“, berichten die Eltern. Später gab es die Gebetsabende in Mircos Elternhaus montags und mittwochs: „Die M-Tage, M für Mirco“, sagt Mircos Mutter …
Selbst hart gesottene Ermittler der Sonderkommission Mirco beeindruckte die Familie. „Die Familie ruht in ihrem Glauben, sie findet darin Trost. Das ist bewundernswert. Die haben sogar uns noch Mut gemacht“, sagt Polizei-Sprecher Willy Theveßen …
Den Täter nennen die Eltern „einen belasteten Menschen, der nicht wusste, wohin mit seiner Last“.
Soweit die Rheinische Post.
Trauergottessdienst als Abschied von Mirco
Auf den Tag genau fünf Monate nach seinem Verschwinden hat die Bevölkerung Grefraths (bei Krefeld) am 3. Februar 2011 Abschied von Mirco genommen. In der St.-Laurentius-Kirche der Stadt fand ein ökumenischerstatt. Die Predigt hielt Pastor Roman Siewert, Präses des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP). Mirco war in der Woche davor tot aufgefunden worden. Der mutmaßliche Täter ist verhaftet und hat den Mord gestanden. Mircos Familie gehört der Christengemeinde „Evangeliums-Haus“ in Krefeld an.
Etwa 1200 Menschen waren in und außerhalb der Kirche zusammen gekommen. Ein Besucher beschreibt im Kondolenzbuch seine Gefühle folgendermaßen:
„Hilflos und wütend standen wir gestern auf dem Marktplatz in Grefrath. Traurig und weinend standen wir dort und nahmen uns in den Arm, während wir an der bewegenden Trauerfeier des kleinen Mirko teilnahmen. Wir sind zutiefst erschüttert ... Als Kinder sind wir oft von Oedt nach Grefrath gefahren, entlang der Niers, am Flughafen vorbei. Diese Erinnerungen werden jetzt wach. Daran zu denken, dass Mirko irgendwo dort verschwunden ist, lähmt uns. Ich habe gestern Abend und die Nacht bitterlich geweint und auch jetzt, während ich diese Zeilen schreibe, stehen mir noch immer die Tränen in den Augen. Ich kann es nicht verstehen. Niemand kann es verstehen … Das geliebte Kind, das fröhlich lachend immer an uns vorbei huschte,... es ist nicht mehr da. Mein allertiefstes Bedauern, der Familie Schlitter und auch der Familie des Täters …“
Andere Gottesdienstbesucher betonten, dass sie zu einer Solidargemeinschaft geworden seien. Das zeigt sich u.a. darin, dass ein Trauerraum in Mircos Schule eingerichtet wurde, der in den Pausen stark besucht wird. Doch es ist auch ein neuer Schritt, dass eine pfingstlich-charismatische Gemeinde die Solidarität der evangelischen und katholischen Kirche so stark erlebt, was nicht zuletzt in dem ökumenischen Gottesdienst am Donnerstagabend (3.2.11) zum Ausdruck kam.
Als „Herzstück“ dieses Gottesdienstes nannte eine Reporterin die Predigt von Präses Roman Siewert. Sie ist auf unserem ersten Link unten nachzulesen. Anschließend folgen online-Berichte namhafter Zeitschriften, teilweise mit Videoclips. Den Abschluss der Links bildet das Kondolenzbuch, das bereits Hunderte von Eintragungen enthält.
http://www.geistbewegt.de/pages/posts/abschiedsgottesdienst-predigt-fuer-mirco266.php
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,743383,00.html
http://www.bild.de/BILD/news/2011/02/03/mirco-eltern-sind-sicher/wir-werden-ihn-wiedersehen.html
http://www.focus.de/panorama/vermischtes/fall-mirco-eltern-aeussern-sich-erstmals-nach-ermordung-_aid_596349.html
http://www.vox.de/medien/12cee-0-5e1d-94/mirco-eine-stadt-nimmt-abschied.html
http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article12434302/Freunde-und-Familie-nehmen-Abschied-von-Mirco.html
http://www.stern.de/panorama/trauerfeier-in-grefrath-gottesdienst-ohne-mircos-eltern-1650284.html
http://www.derwesten.de/nachrichten/Eltern-von-Mirco-reden-ueber-ihre-Trauer-id4238946.html
http://www.rp-online.de/niederrheinsued/kempen/nachrichten/Mirco-Der-Brief-der-Eltern_aid_960543.html
http://www.rp-online.de/niederrheinsued/kempen/nachrichten/Bewegender-Abschied-Ruhe-in-Frieden-Mirco_aid_960544.html
http://www.rp-online.de/niederrheinsued/kempen/nachrichten/Grefrath-denkt-an-Mirco_aid_960858.html
http://www.bfp.de
http://kondolenzbuch.geistbewegt.de
2011-02-08
MEHR 2011
Jährliche Konferenz der Initiative Gebetshaus Augsburg
Mit knapp 1000 Teilnehmern, darunter auch über 100 Teilnehmer aus insgesamt 15 anderen europäischen Nationen, bildete die „MEHR“ einen ganz besonderen Start ins Jahr 2011. Diese jährliche Konferenz der Initiative Gebetshaus Augsburg ist mittlerweile ein Zusammentreff von Christen aus den verschiedensten Konfessionen und Ländern, die Hunger nach MEHR von Gott haben. Hunger nach echtem gelebtem Christentum, SEINEM Wirken in dieser Welt, Intimität mit IHM, und danach, Möglichkeiten und Orte zu schaffen, einen Lebensstil des Gebets und Fastens zu führen.
Denn mittlerweile tragen nicht nur Dr. Johannes Hartl, Gründer und Leiter des Gebetshauses, und seine Mitarbeiter in Augsburg diese Vision vom Ort des Gebets rund um die Uhr. Immer mehr Christen, darunter nicht wenige aus östlichen EU-Staaten, brennen dafür, Häuser des Gebets in ihren eigenen Ländern und Städten zu gründen. Europaweit gibt es mindestens ein Dutzend solcher Initiativen, die sich jedoch überwiegend noch in der Gründungsphase befinden.
Die Anwesenheit zahlreicher Glaubensbrüder und -schwestern aus anderen Nationen, aber auch die gelebte Ökumene zwischen den einzelnen Konfessionen ließ die oft so umkämpfte „Einheit“ immer wieder als starken Wert und wichtigen Schwerpunkt aufleuchten. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer stammten aus der charismatisch-katholischen Ecke, darunter mischten sich aber auch viele evangelische und freikirchliche Christen. Sandra Maria Lernbach in ihrem Bericht für die katholische Internetnachrichtenagentur Zenit ( www.zenit.org) formuliert es so: „Sie alle eint die Sehnsucht nach Gott und nach lebendigem Gebet.“
Ausgiebige Lobpreis- und Gebetszeiten spielten auf dieser Konferenz unschwer zu erkennen herausragende Bedeutung. Doch daneben bildeten die Lehren von Dr. Johannes Hartl für alle Besucher einen besonderen Stellenwert. Themen wie „Manifeste Gegenwart Gottes“, „Die vier Strategien der Entmutigung“ oder „Wozu ruft Gott Europa?“ forderten durch ihre klaren Worte viele Teilnehmer neu heraus und gaben Anstoß, „die vielen guten Erkenntnisse jetzt zuhause umzusetzen“, wie ein Teilnehmer später berichtete.
Denn darum geht es auch. „Dein Christsein findet nicht statt auf dieser Konferenz oder am Sonntagvormittag, sondern an deinem Arbeitsplatz und in deiner Familie,“ gab Johannes Hartl seinen Zuhörern am Abreisetag mit auf den Weg.
Die Nachmittage boten neben den Gottesdiensten mit Afrikamissionar Ernst Sievers eine breitgefächerte Auswahl an Workshops. Titel wie „Gefährlicher Glaube: Islam und Christentum“, „Heilung in der Kraft des Gebets“ oder „Den meine Seele liebt. Wachsen in Intimität mit dem Bräutigam“ versprachen einen spannenden Nachmittag.
Die Resonanz der MEHR bleibt durchwegs positiv. Teilnehmer fühlen sich neu gestärkt, erfrischt und bereit, diesen Hunger nach „mehr“ in ihren Alltag zu integrieren.
Schon von mehr als 2.000 Personen online verfolgt, stehen auf der Homepage des Gebetshauses ( www.gebetshaus.org) noch jetzt die Livestreammitschnitte der gesamten Konferenz zur Verfügung. Auch nächstes Jahr, vom 5. bis 8.01.2012, soll in der Augsburger Messehalle wieder eine Tür für ein „MEHR“ von Gott geöffnet werden. Und da schon dieses Jahr Gerlinde Knoller von der Augsburger Allgemeinen bemerkte: „Es blieb kein Platz mehr in der Halle frei. Es schien, als fiele die Vision von Dr. Johannes Hartl auf fruchtbaren Boden“, erwarten die Initiatoren für das nächste Mal bis über das Doppelte an Teilnehmern.
Christina Gattner
Fotos:
2011-02-09
Auch dieses Jahr wieder: Gutes für Ehepaare
Seit kurzem gibt es im Rahmen der "Marriage Week" wieder spezielle Angebote
In der Woche vom 7. bis 14. Februar 2011 steht das Thema Ehe erneut im Mittelpunkt der bundesweiten Themen- und Aktionswoche "Marriage Week". Seit einigen Tagen werden wieder spezielle Veranstaltungen für Ehepaare angeboten.
Ziel dieser "Woche der Ehepaare", die jedes Jahr vor dem Valentinstag gefeiert wird, ist unter anderem, Ideen und Gelegenheiten für Paare zu schaffen, ihrer Ehe etwas Gutes zu tun: "Eine harmonische und starke Partnerschaft ist möglich, wenn Paare sich regelmäßig Zeit füreinander nehmen, offen miteinander kommunizieren und ihre Freundschaft stärken", meint Siegbert Lehmpfuhl, Vorstandsvorsitzender des Vereins, der hinter der Aktion steht.
"Nutzen Sie die "Marriage Week" und tun Sie wieder etwas für Ihre Paarbeziehung", schreibt Landrat Walter Eichner aus Landsberg am Lech in seinem Grußwort anlässlich der Marriage Week 2011. Das Spektrum der Veranstaltungen ist breit: Es reicht von Candle-Light-Dinners und "romantischen Tagen" in Hotels über kulturelle Angebote (beispielsweise Konzerte, Literatur-Lesungen und thematische Kinoabende) bis hin zur Empfängen in Rathäusern. Außerdem finden ökumenische Veranstaltungen der Kirchen zum Thema Ehe, Vorträge und Seminare über Ehe und Partnerschaft, Segnungsgottesdienste am Valentinstag statt. Insgesamt wurden für die Marriage Week 2011 in Deutschland mehr als 360 Veranstaltungen auf der zentralen Info-Website www.marriage-week.de gemeldet, wo die Informationen von interessierten Ehepaare abgerufen werden können. "Nutzen Sie die "Marriage Week" und tun Sie wieder etwas für Ihre Paarbeziehung", schreibt Landrat Walter Eichner in seinem Grußwort anlässlich der Marriage Week 2011.
Vor allem christliche Familien-Initiativen begrüßen die stetige Ausbreitung und Entwicklung der Marriage-Week-Idee. "Diese Initiative mit dem Leitgedanken 'Gutes für Ehepaare' ist eine hervorragende Plattform, die wir als Christen in einer breiten Allianz nutzen sollten, um ein klares Statement für die Ehe abzugeben", meint Frank Bauer, der Deutschland-Leiter des Missionswerks Jugend mit einer Mission. "Ich bin überzeugt: Familie und Ehe sind ein geniales biblisches Konzept, das unserer Gesellschaft und unseren Kindern gut tut. Gerade unter dem Motto 'Gutes für Ehepaare' können viele kreative Impulse gegeben und auch Angebote für Ehepaare in Not vorgestellt werden. Ehe und Familie sind zentrale Bestandteile eines christlichen Gesellschafts-Konzepts. Deshalb sollten wir die vielfältigen Chancen nutzen, die uns die Marriage Week bietet. Auf diese Weise können wir Christen nämlich biblisches Denken und Handeln wirkungsvoll in die Medien bringen, ein Zeugnis für unseren Glauben sein und unsere Umgebung tatsächlich verändern."
Die Idee für eine solche Woche der Ehepaare stammt ursprünglich aus Großbritannien und hat dort inzwischen schon Tradition. Der Engländer Richard Kane, der 1996 die Marriage Week "erfand", ist überzeugt: "Eine glückliche Ehe ist nicht wie das Wetter, an dem wir nichts ändern können, sie ist keine schicksalshafte Sache, die uns ‚einfach so passiert'. Die Impulse der Marriage Week erinnern uns daran, dass wir die Qualität unserer Ehe nicht dem Zufall zu überlassen brauchen; die vielen Angebote erleichtern uns das Engagement für die Ehe. Und davon profitieren nicht nur Ehepaare, sondern letztlich die ganze Gesellschaft."
Schon die Premiere der Marriage Week in Deutschland (2009) war ein voller Erfolg. Ein Jahr später, im Februar 2010, nahmen bereits über 20.000 Personen in irgendeiner Form an der bundesweiten Aktion teil. Die positiven Rückmeldungen von Teilnehmern und Veranstaltern ermutigten die Organisatoren, 2011 eine weitere Neuauflage zu organisieren.
Die Resonanz ist vielfältig: An der Themenwoche beteiligen sich nicht nur Bildungseinrichtungen und Pfarrgemeinden, kulturelle Institutionen und Familienverbände; auch Unternehmen aus dem Handel und den Medien, aus der Gastronomie und anderen Bereichen der Wirtschaft nutzen die Woche der Ehepaare als Plattform für unterschiedlichste Angebote rund um das Thema Ehe.
Getragen wird die Aktion von Marriage Week Deutschland e. V., einem Zusammenschluss von Privatpersonen, Organisationen und Unternehmen aus Kultur, Politik, Kirche und Wirtschaft.
Info-Link: www.marriage-week.de
Fotos:
2011-02-18
Größte bekannte Gasfelder vor der Küste Israels entdeckt
Ein riesiges Erdgasfeld ist vor kurzem etwa 136 km vor der Küste Haifas im Norden Israels entdeckt worden. Die potentielle Ausbeutungsmenge beträgt 1,6 Trillionen m³. Das Bohrfeld wird „Leviathan“ genannt. Ein zweites Feld, „Tamar“, ganz in der Nähe enthält etwas 0,84 Trillionen m³. Der gesamte Verkaufswert beträgt über 100 Milliarden US$.
Beide Felder sollen von einer Arbeitsgemeinschaft der amerikanischen Firma „Noble Energy“, Texas, und der israelischen Firma „Delek Energy“ ausgebeutet werden. Die Meerestiefe beträgt dort 1.600 m und das Gasvorkommen liegt nochmals 4.800 m tiefer. Die Förderung ist eine große Herausforderung wegen der großen Tiefe und der Gefahr, die von islamistischen Extremisten ausgeht.
Wird Israel durch diese Energie-Quellen wirklich unabhängig, dann hätte das enormen Einfluss auf das politisch-wirtschaftliche Gleichgewicht im Nahen Osten. Die Förderung bei Tamar soll 2013 beginnen, bei Leviathan erst 2017.
Quelle: Internationale Christliche Botschaft, Jerusalem
Wenn Sie für die Nahostregion, für Gottes auserwähltes Volk ISRAEL in der Diasporoa und in seinem Heimatland beten möchten, haben wir hier einige Gebetsanliegen.
Zusammengestellt wurden Sie von Eckhard Maier, dem Leiter von „Fürbitte für Israel“.
2011-02-26
Christlicher Kongress der Superlative
Führungskräfte streben nach christlichen Werten in unserer Gesellschaft
Es begann am 23. Februar 2011 mit dem sog. Vorkongress: Das alle zwei Jahre stattfindende Gipfeltreffen christlicher Unternehmer und anderer Führungskräfte – diesmal in Nürnberg. Nahezu 3.500 Besucher und mehr als 200 Aussteller hat dieser Kongress der Superlative zu verzeichnen.
Schon der Vorkongress wartete mit 17 Ganztagsseminaren auf – zu den Bereichen Führung, Persönlichkeit, Finanzen und Arbeitstechniken. Der Spannungsbogen reichte zum Beispiel vom Seminar „Führen im Hören auf Impulse Gottes“ bis „Die Zeit im Griff. Wie Sie Ihre Aufgaben, Termine und E-Mails elektronisch optimal managen“. Interessierte kommen zum Teil sogar aus dem Ausland, um an diesen speziellen Tagesseminaren teilzunehmen.
Der eigentliche Kongress wurde am 24.2.11 von Pastor Horst Marquardt eröffnet. In seiner Begrüßung betonte der Mitbegründer dieser Kongresse, das Thema „Krise“ werde sich durch die gesamte Tagung ziehen. Doch ließ er keinen Zweifel daran, dass wir auch in Krisensituationen Jesus vertrauen dürfen. Das verstärkte Mitinitiator Prof. Dr. Jörg Knoblauch: Viele seien „platt wie eine Briefmarke“ nach Nürnberg gekommen, weil sie ihr Letztes gegeben haben. Mit Verweis auf Matthäus 11,Vers 28 lud Jörg Knoblauch dazu ein, sich von JESUS in diesen Tagen erquicken zu lassen.
Im Interview mit dem evangelischen Landesbischof Johannes Friedrich und dem katholischen Bischof und Ordensmann Gregor Maria Hanke, wurde deutlich, dass nicht Kirche mit ihren Dogmen und Satzungen, sondern die Beziehung zu Jesus Christus das Wichtigste ist.
Der bis dato erfolgreiche Unternehmer Günter Veit aus Landsberg machte 2008 und 2009 so große Verluste, dass er nachts manchmal mit dem Horrorgedanken aufwachte: „Was tust du, wenn …?“ Die Antwort fand er in 1. Petrus 5,7: Alle Sorgen werft auf IHN, denn ER sorgt für euch!
Obi-Gründer Manfred Maus, Leverkusen, beeindruckte durch seine konsequent beibehaltenen ethischen Maßstäbe wie Wahrheit, Nachhaltigkeit (was ich verspreche, muss ich halten) und Unbestechlichkeit (selbst in anderen Kulturen keine Schmiergelder zahlen) sowie die Werte Konsequenz und Disziplin.
Der Holländer Paul Donders stellte die provozierende Frage, ob seine Zuhörer Störche oder Schwalben sein möchten. Beide fliegen gen Süden. Während die Störche auf günstige Winde warten und sich von diesen tragen lassen, flattern die Schwalben was das Zeug hält und überanstrengen sich dabei. Während 90 % der Störche die Weltreise überstehen, kommen 90 % der Schwalben dabei um, so Donders.
Management-Berater Johannes Czwalina forderte dazu auf, die Tiefpunkte unseres Lebens nicht zu überspielen. Das seien die Gelegenheiten für hoffnungsvolle Neuanfänge.
Umrahmt wurde die Plenumsveranstaltung durch den Gospel-Sänger Helmut Jost (bereits ca. 900 eigene Songs) mit seinem Chor.
Die Nachmittage der beiden vollen Konferenztage (Donnerstag und Freitag) prägen Seminare, Foren und Vernetzungstreffen (Networking). Abends gibt es Musik, Interviews, Preisverleihungen und Testimonials.
Das Seminar meiner Wahl hieß: „Wie man Spender findet und pflegt“. Die Quintessenz lässt sich – wenn ich es übertragen darf – in zwei Bibelworten ausdrücken (hier Gott gegenüber): „Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet“ (Jak 4,3) und „Bittet, so werdet ihr empfangen, damit eure Freude vollkommen sei“ (Joh 16,24). Von dieser Prämisse ausgehend hat Seminarleiter Andreas Schiemenz schon vielen Organisationen langfristig geholfen.
Um die Probe aufs Exempel zu machen, will ich Ihnen ein vielversprechendes Projekt vorstellen, für das ich dringend Ihre Hilfe brauche. Wenn Sie mir gestatten, es Ihnen kurz vorzustellen, klicken Sie bitte hier.
Mehr über den „Kongress christlicher Führungskräfte 2011“ lesen Sie in der nächsten Charisma-Ausgabe
Gerhard Bially
Fotos:
Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly durchtrennt das Band, neben im Dr. hc. Horst Marquardt (Mitte) und Prof. Dr. Jörg Knoblauch (re im Bild)
Seminarleiter und Aufräumspezialist („Für immer aufgeräumt“) Jürgen Kurz im Gespräch
Die ungewöhnlichsten Stände sind vertreten
Die ungewöhnlichsten Stände sind vertreten
Behalt‘ es nicht für Dich
Sind Sie auch ein Sammler? Ich habe über Jahre die Materialien gesammelt, die wir zur Erstellung der Zeitschrift Charisma brauchten. Irgendwann fragte mich der Archivar und Kirchenhistoriker Dr. Dietrich Meyer, ob es denn „ein Archiv der charismatischen Erneuerung“ gebe. Meine Recherchen ergaben: nein. Im gesamten deutschsprachigen Raum nicht.
Geistliche Schätze
Was macht man mit Schätzen? Vergraben? Verstecken? Immer wieder fordert Gottes Wort uns auf, unsere geistlichen Schätze, die Erfahrungen, die wir mit Jesus gemacht haben, mit anderen zu teilen. Unseren Kindern und Kindeskindern sollen wir es weitersagen, was wir mit Gott erlebt haben. (Vgl. u. a. Josua 4; Psalm 78,3–7; Ps 103,2)
Herrnhut
In dem geschichtsträchtigen Ort Herrnhut, wo Graf von Zinzendorf 1731 begann, die täglichen Losungen herauszugeben, ist etwas am Entstehen, was in unseren Breitengraden einmalig ist: Eine Sammlung von den Taten Gottes in den letzten Jahrzehnten, ein Erfahrungsschatz, der kommenden Generationen bezeugt, wie wir das Wirken des Heiligen Geistes persönlich sowie in unseren Gemeinden und Kirchen und weit darüber hinaus erfahren haben. Das christliche Zentrum Herrnhut hat Räume zur Verfügung gestellt, in denen das verwirklicht werden kann. Mehr darüber hier.
Ihre Hilfe ist gefragt
Ehrenamtliche Helfer allein können trotz guten Willens kein Archiv aufbauen, das der Öffentlichkeit zugänglich sein soll – das ist unsere Erfahrung.
In Herrnhut gab es 1,50-Euro-Jobber (so nannte man das). Zwei Jahre lang konnte Astrid auf diese Weise den Aufbau des charismatischen Archivs wesentlich beflügeln. Schon haben Männer und Frauen an der Spitze des geistlichen Aufbruchs unserer Zeit Nachlässe für das Archiv abgegeben. Doch die staatlich bezuschusste Arbeitsmaßnahme läuft im März, also in den nächsten Tagen, aus. Dann steht Astrid mit ihren Kindern da mit der Frage: „Wie soll es weitergehn?“
Euro pro Monat
Fünf wird als „Zahl der Gnade“ bezeichnet. Der Impuls kam mir gestern: Sind Sie bereit, ein Jahr lang jeden Monat 5 Euro für die Anstellung von Astrid beizusteuern?
Damit machen Sie nicht nur eine Mutter und ihre Kinder glücklich, sondern Ihre Spende hat einen Langzeitwert. Gemeinsam bezeugen wir Forschern, Interessierten, Jungen und Alten, wie Gott geistliche Erneuerung in unserem Land gewirkt hat, was wir dabei gelernt haben und was wir an die nächste Generation weitergeben können.
Sind Sie dabei?
Empfänger: Christliches Zentrum Herrnhut
Verwendungszweck: ARCHIV
Bank: Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien
Spendenkonto: 850 501 00
BLZ: 3 000 210 317
IBAN: DE53 8505 0100 3000 2103 17
BIC/SWIFT: WELADED1GRL
Vielen Dank für Ihr rasches Handeln. Natürlich sind wir auch dankbar, wenn Sie statt eines Dauerauftrags eine einmalige Spende überweisen.
Herzliche Grüße mit Sprüche 11,24: „Einer teilt reichlich aus und hat immer mehr; ein andrer kargt, wo er nicht soll, und wird doch ärmer.“
Ihr
Gerhard Bially