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Nachrichten Archiv Januar 2010
23. Januar 2010
Die Vision für dein Leben
Anlässlich des „90. Geburtstags" von Erich Bially
Im ersten Monat des neuen Jahrzehnts bewegt mich die Frage der Vision - der Ausrichtung unseres Lebens und unsere Arbeit. Weil mein Vater am 21.1.2010 neunzig Jahre alt geworden wäre, habe ich mir an diesem Tag einige Notizhefte und Tagebücher von ihm angeschaut.
Während einer Kur notierte er vier Fragen, die ihm wichtig geworden waren:
1) Bin ich im Glauben gewachsen (mehr Sieg, Vertrauen)?
2) Sind die schwierigen Punkte überwunden?
3) Bin ich im Bekenntnis mutiger und freier geworden ...
4) und Jesus ähnlicher?
Neben Zeiten der Stille sucht er eine katholische Kirche auf, fühlt sich dort aber nicht so wohl, findet später eine evang.-luth. Kirche und den ihm von Ostpreußen her vertrauten Gebetsverein.
Einige Seiten später lese ich, was er nun umsetzen möchte:
1. Feststehen im Glauben an die stellvertretende Gerechtigkeit und Reinheit
2. Negative Gedanken absagen und sie abweisen
3. Lobpreis des Blutes Jesu und der Gnade Gottes
4. Mutiges Bekenntnis
Es ist für mich interessant zu sehen, dass mein Vater trotz der Kuranwendungen die geistliche Landschaft seines Aufenthaltsortes erkunden möchte. So hört er als nächstes von der örtlichen Baptistengemeinde und besucht auch das Quäkerhaus („anbetende Stille, sehr gute Predigt über ..., ehrfurchtsvolle Abendmahlsfeier").
Später in seinem Tagebuch:
„Golgatha ist und bleibt gültig, ob ich das gedanklich verarbeiten kann oder nicht, ob ich es fühle oder annehme oder nicht! Hier hat sich der ‚nackte Glaube‘, Glaube ohne jegliche Gemütsempfindung zu bewähren! ... Einfach loslassen!"
Dann besucht er die Ecclesia-Gemeinde am Ort („Verkündigung in großartiger Praxisbezogenheit"), einige Tage darauf die Bundesgemeinde („Verkündigung fehlte die Hinführung zum sieghaften Glauben und Leben").
Abschließend schreibt er: „Zweierlei wollte der Herr mir beibringen:
1. Bringe deine Ichsucht (Selbstverteidigung, eigene Pläne) unter das Kreuz und
2. lerne und wandle in Gottesfurcht.
Weil mich das Leben und Vorbild meiner Eltern - und besonders auch das meines Vaters - nachhaltig geprägt hat, hielt ich als Jugendpastor vor gut 35 Jahren eine kurze Ansprache, in der ich auf die Vision seines Lebens Bezug nahm. Diese alte Kassette haben wir für Sie abrufbar gemacht. Wenn Sie die „historische Tonqualität" nicht stört, könnte diese Botschaft vielleicht auch für Sie und Ihr christliches Umfeld eine Motivation im Blick auf die nächsten Jahre sein.
Gott segne Sie! Audio: Die Vision für dein Leben
Gerhard Bially
20. Januar 2010
Nationale Jugend-Feuerkonferenz in Düsseldorf
„Gott will etwas Neues tun in Deutschland!" Davon ist Evangelist Reinhard Bonnke überzeugt. Und sein Geschäftsführer, Siegfried Tomazsewski hatte den Impuls, Reinhard Bonnkes jungen Co-Evangelisten Daniel Kolenda dieses Jahr nach Deutschlang zu bringen. An Pfingsten! An dem Tag, an dem schon einmal das Feuer fiel.
Das war deckungsgleich mit dem, was Manuel Ehrenholz aus Tostedt von Gott empfangen hatte: Jugendkonferenzen in Deutschland durchzuführen. Nur sollten die bisherigen regionalen Treffen jetzt zu einer landesweiten Konferenz ausgebaut werden.
Im Düsseldorfer JESUS-HAUS trafen sich deshalb gestern (19.01.) der Geschäftsführer von CfaN, S. Tomazsewski, der Visionär und Leiter der deutschen Jugendkonferenzen, M. Ehrenholz, sowie der Gründer von „noLimit eV", Werner Nachtigal gemeinsam mit Pastoren und Jugendleitern aus dem Rhein-Ruhr-Gebiet. Mindestens 2500 Jugendliche werden an Pfingsten in Düsseldorf erwartet. Die Jugendfeuerkonferenz beginnt am Freitag, 21. Mai 2010 am Abend. Der Samstagvormittag ist für Schulung/Training/Vorbereitung für den Nachmittag eingeplant. Dann nämlich will Pastor W. Nachtigal die Jugendlichen mit auf die Straße nehmen. Ein willkommener Anlass ist das zeitgleich stattfindende Jazz-Festival in der Düsseldorfer Altstadt. Am Abend wird D. Kolenda aus den USA sprechen, am Sonntagmorgen verteilen sich die Jugendlichen auf die Düsseldorfer Gemeinden und Pfingstsonntagnachmittag soll der abschließende Sendungsgottesdienst stattfinden.
Nähere Informationen in der nächsten Charisma-Ausgabe sowie auf der Homepage www.feuerkonferenz.de
18. Januar 2010
Die Aufführung der 10 Gebote: Ein großartiges Schauspiel
Wer gestern bei der Uraufführung der "10 Gebote" in der Westfalenhalle in Dortmund eine Eintrittskarte bekam, konnte sich glücklich schätzen. Denn mit mehr als 9.000 Zuschauern war die Veranstaltung bereits seit Wochen ausverkauft.
Gemeinsam mit der "Creative Kirche Witten" und der "Evangelischen Kirche Westfalen" entstand im Rahmen der "Kulturhauptstadt.2010" ein Bühnenschauspiel, das eine der bekanntesten Geschichten des Alten Testaments in den Mittelpunkt rückte: Moses und der Auszug der Israeliten aus Ägypten - bishin zur Übergabe der Steintafeln mit den 10 Geboten. Die Textvorlage zu dem Pop-Oratorium lieferte Michael Kunze, die Musik schrieb Dieter Falk.
Warum die biblische Geschichte ausgewählt wurde erklärt die offizielle Pressemitteilung: "Die 'Zehn Gebote' sind eine der Gundlagen unserer Kultur, sie haben das Rechtsverständnis des Abendlandes maßgeblich geprägt. Außerdem sind sie von zentraler Bedeutung für den christlichen Glauben: Sie zeigen, wie die Liebe zu Gott und dem Nächsten konkret werden soll."
In seiner Form einzigartig war das Engagement der Mitwirkenden. Als einer der "Hauptdarsteller" fungierte der "Chor", der 2.555 Mitwirkende zählte. Sie stammen aus rund 100 Gospel-, Pop-, Kirchen- und Jugendchören und haben von September bis Dezember 2009 für die Aufführung geprobt. Ganz in weiß gekleidet wirkten sie auf den Zuschauer nicht nur als beeindruckende menschliche Kulisse, sondern begeisterten mit einem grandiosen Stimmvolumen.
Die Hauptdarsteller Mose (Michael Eisenburger) und seine Frau Zipporah (Bahar Kizil), die Stimme Gottes (Otto Sander) waren in ihren Rollen ideal besetzt. Ein Hinweis darauf, dass die alte Geschichte auch heute noch aktuell ist, lieferte die Tatsache, dass zwei Kinder durch die Geschichte führten. Mit großen Bibeln ausgestattet, lieferten Yosefine Buohler und Paul Falk immer wieder Impulse zur Geschichte und sorgten für einen roten Faden.
Quelle: Wencke Bates, Gerth Medien, Presseabteilung Musik und http://www.die10gebote.de.