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News-2009-September

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26. September 2009

Erfreuliche Resonanz auf Israel-Umfrage

Mehr als 350 Bundestagskandidaten antworteten auf 5 Fragen des Christlichen Forums für Israel

Eine Politiker-Befragung zur deutschen Nahostpolitik und zu Deutschlands Beziehung zu Israel ist auf großes Interesse bei den Kandidaten zur Bundestagswahl gestoßen. Über 350 von 1500 Wahlkreis-Bewerbern der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien antworteten auf die Fragen des Christlichen Forums für Israel (CFFI). Außerdem übermittelten die Fraktionen von CDU/CSU, SPD, FDP, Grünen und Linken ihre Grundsatzpositionen. Sämtliche Stellungnahmen sind auf der Internetseite www.projekt-bundestagswahl.de zu lesen.

Reagiert haben unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel, Ursula von der Leyen, Thomas de Maizière (CDU), Peter Ramsauer (CSU), Andrea Nahles, Ulla Schmidt, Olaf Scholz, Brigitte Zypries (SPD), Guido Westerwelle, Cornelia Pieper, Dirk Niebel (FDP), Claudia Roth, Cem Özdemir, Katrin Göring-Eckardt, Jürgen Trittin (Bündnis 90/Grüne) sowie Gregor Gysi (Linke). Nach dem Stand vom 23. September bezogen besonders häufig die Wahlbewerber der SPD Position (32 % der Kandidaten), gefolgt von Bündnis 90/Die Grünen (30 %), CDU/CSU (29 %), FDP (17 %) und Linken (7 %) Stellung zu den fünf Fragen.

Harald Eckert vom Leitungskreis des CFFI zeigt sich erfreut über die Resonanz auf die christliche Wähler-Initiative. Der Rücklauf sei jetzt größer als bei der Bundestagswahl 2005. Als „sehr positiv" bewertet Eckert, dass neben den Spitzenpolitikern auch alle außenpolitischen Sprecher der Bundestagsfraktionen antworteten. „In allen Bundestagsparteien trifft man auf Sensibilität für die besondere Verantwortung Deutschlands gegenüber Israel, wenn auch in unterschiedlicher Intensität. Allerdings ziehen sie in der praktischen Nahostpolitik unterschiedliche Konsequenzen aus dieser Haltung."

Unterschiede zeigen sich in den Fragen der potenziellen atomaren Bedrohung Israels durch den Iran und des Umgangs mit der Palästinenser-Organisation Hamas, die die Zerstörung des Staates Israel anstrebt. Die Parteien sprechen sich für Sanktionen gegen den Iran aus, sollte dieser in der Atompolitik nicht einlenken, nicht jedoch die Linke. Bündnis 90/Grüne legen Wert darauf, dass Sanktionen punktgenau gegen den Atomsektor und Menschenrechtsverletzungen wirken und lehnen militärische Maßnahmen ausdrücklich ab. Die Linke schreibt, die Hamas solle in politische Gespräche einbezogen, der Boykott gegen sie aufgehoben werden. In den Verhandlungen solle dann darauf gedrungen werden, dass die Hamas das Existenzrecht Israels anerkennt. Für die CDU/CSU dagegen ist die Hamas ohne diese Anerkennung und einen Verzicht auf Gewalt und Terror erst gar kein Gesprächspartner.

„Anhand der Antworten der Kandidaten können sich die Wähler nun ihre eigene Meinung bilden und entsprechend abstimmen", sagt Harald Eckert. Im Christlichen Forum für Israel arbeiten über 20 christliche Werke und Organisationen zusammen. Bei seinem Wahlprojekt kooperiert das CFFI mit der Europäischen Koalition für Israel (Brüssel), die zur Europawahl eine ähnliche Befragung auf EU-Ebene durchführte.



24. September 2009

V I S I O N
Aus dem Leben der Hildegard von Bingen


Ab 24. September 2009 läuft der neue Spielfilm von Margarethe von Trotta über Hildegard von Bingen in den deutschen Kinos.

VISION - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen ist das mitreißende Porträt einer der faszinierendsten Frauengestalten des Mittelalters. Sie war Äbtissin, Seherin, Heilkundige und Komponistin. Eine außergewöhnlich engagierte, dem Leben zugewandte Frau, deren Ideen und Gedanken von zeitloser Strahlkraft sind, und die den großen Mut besaß, aus den strengen kirchlichen Regeln ihrer Zeit auszubrechen, um ein eigenes Frauenkloster zu gründen. Ihre Visionen wurden von Papst Eugen III anerkannt und Kaiser Friedrich Barbarossa hörte auf ihren Rat. Ihre Kräuter- und Heilkunde ist heute populärer denn je und ihre Kompositionen erleben seit mehr als zwanzig Jahren ebenfalls eine lebhafte Renaissance.

Die vielfach preisgekrönte Drehbuchautorin und Regisseurin Margarethe von Trotta (Die bleierne Zeit, Rosa Luxemburg, Rosenstrasse) entwirft in ihrem neuen Film das einfühlsame Porträt einer außergewöhnlich begabten, mutigen und visionären Frau. In den Hauptrollen ihres hochkarätigen Schauspielerensembles spielen Barbara Sukowa (Die bleierne Zeit, Lola, Rosa Luxemburg) als Hildegard von Bingen, Heino Ferch (Der Tunnel, Der Baader Meinhof Komplex) als Mönch Volmar, Hannah Herzsprung (Vier Minuten) als Novizin Richardis und Alexander Held (Sophie Scholl, Die Geschichte Vom Brandner Kaspar) als Abt Kuno. Die Dreharbeiten fanden im Kloster Maulbronnn (Baden-Württemberg), im Kloster Eberbach (Hessen) sowie den Kölner MMC Studios und in der Umgebung von München statt.

Meine Frau und ich haben den Film in einer Presse-Vorführung gesehen und waren beeindruckt und berührt. Auch wenn mir nicht alle Szenen als historisch belegt bekannt sind - so z.B. die Sonderrolle der Novizin Richardis oder dass Hildegard ein eigenes Frauenkloster wünschte, weil eine ihre Schwestern schwanger geworden war - so ist der Produktion doch hoch anzurechnen, dass der Glaube (wie er in damaliger Zeit gelebt wurde) nicht lächerlich gemacht und von erfundenen Liebesszenen abgesehen wird. Inhaltlich wünschte man sich noch mehr, noch klareres Evangelium - doch das nicht nur bei Hildegards Film, sondern auch bei ihren eigenen Schriften und Visionen.

Hier bekommen Sie einen Vorgeschmack vom Film

G. Bially




18. September 2009

Gebetstag „Komm, Heiliger Geist"
100. Jahrestag der umstrittenen Berliner Erklärung


Berlin. 100 Jahren nach Unterzeichnung der sogenannten Berliner Erklärung, in der am 15. September 1909 die Pfingstbewegung von Repräsentanten des deutschen Pietismus verworfen wurde, trafen sich an jenem Ort des Geschehens mitten in Berlin Männer und Frauen, um mehrere Tage zu beten und zu fasten. Entstanden ist der Wunsch in dem (Elia-)Kreis geistlicher Väter und Mütter um Christoph und Utta Häselbarth. Höhepunkt und Ziel eines mehrmonatigen Prozesses im 100. Jahr der Berliner Erklärung bildete der Gebetstag in der „Gemeinde auf dem Weg", Berlin, dessen Trägerkreis auch Berliner Pastoren sowie Mitglieder des KCLD (Kreis Charismatischer Leiter Deutschlands) einschloss.


Nach einem Videoclip aus Bogota, in dem anschaulich demonstriert wurde, wie die dortigen Christen für Deutschland und die Überwindung der „Berliner Erklärung" beten, hielt Pfarrer Swen Schönheit von der Apostel-Petrus-Gemeinde in Berlin das Einleitungsreferat.

Schönheit gliederte seinen packenden, historisch gut belegten Vortrag in sechs Punkte:

1. Das geistliche Klima zu Beginn des 20. Jahrhunderts
2. Der Aufbruch der Pfingstbewegung in Deutschland
3. Die Versammlungen in Kassel (Sommer 1907)
4. Ein Riss geht durchs Land ...
5. Die Berliner Erklärung und ihre Wirkung
6. Geistliche Konsequenzen - der Versuch einer Deutung

Als Konsequenz der Berliner Erklärung (BE) sieht Pfr. Schönheit u. a.:
1. Sie führte zu Einschüchterungen
2. Sie verzerrte das eigene Geschichtsbild
3. Sie verursachte Isolation und Lagerbildung
4. Sie verdrängte die Heilungslehre
(Das Gesamtreferat ist in wenigen Tagen als PDF zu lesen unter BONUS zu Charisma 150.)

Die Initiatoren des Gebetstages glauben, dass die Ablehnung des geistlichen Aufbruchs Anfang des 20. Jahrhunderts, der über USA (Azusa Street) und Norwegen (Oslo) nach Deutschland kam, „eine Betrübung" und „ein Dämpfen" des Heiligen Geistes war. Wurden hier die pietistischen Väter nicht schuldig an Gott, dem Heiligen Geist, und an Gott, den Sohn, der den Heiligen Geist verheißen hat sowie an Gott, dem Vater, der ihn gesandt hat?

Da die Prämisse des Tages - von Keith Warrington (JMEM) immer wieder verdeutlicht - lautete: „Wir sind nicht besser als unsere Väter", beugten sich die Teilnehmer des Gebetstages unter jene bewusste oder unbewusste Ablehnung des Heiligen Geistes, baten um Vergebung und um Erneuerung der Beziehung zum Heiligen Geist.

Die Initiatoren glauben weiter, dass durch dieses Betrübnis des Heiligen Geistes bis heute eine Segenstür im Himmel verschlossen ist. So baten die Teilnehmer des Gebetstages Gott an diesem Tag um Vergebung und um neue Gnade, dass dieses Tor im Himmel über unserem Land geöffnet und die Fülle des Heiligen Geistes freigesetzt wird. Dabei betont Keith Warrington gegenüber Charisma, dass sie die Aufarbeitungsschritte, die bereits in den Monaten und Jahren zuvor erfolgt sind, dankbar anerkennen und ihre Veranstaltung als eine in dieser Reihe verstehen. Warrington: „Unter ‚Aufarbeitungsschritten‘ verstehe ich zum Beispiel die öffentlichen Bußgebete beim Marsch für Jesus 1992, die Initiative BE 1995, die Kasseler Erklärung 1996, die gemeinsame Erklärung des Gnadauer und Mülheimer Verbandes 2009." (Immer wieder wurde in Publikationen und auf dem Gebetstag selbst betont, dass die Veranstalter nicht den Eindruck erwecken möchte, „die Geschichte würde mit uns beginnen".)

Ein Weiteres war wichtig geworden: Die Teilnehmer wollten Jesus um Vergebung bitten, „weil wir in der Vergangenheit bis hin zur Gegenwart dem Einfluss des Feindes mehr geglaubt haben als seinem Sieg" (Angst vor Dämonen statt göttlicher Vollmacht). Das habe dazu geführt, „dass wir anstelle des Heiligen Geistes die Kontrolle übernommen haben. Damit war Jesus nicht mehr oberste Autorität und Instanz seines Leibes.
So leiden wir heute unter einer gut organisierten, aber letztlich vollmachtsschwachen und ihrer wahren geistlichen Autorität beraubten Gemeinde Jesu Christi. Wir leiden unter Strukturen, die hilfreich, aber letztendlich kraftlos sind."

Das Wissen um den Mangel an Herrschaft des Heiligen Geistes bei uns in Deutschland führte zum nächsten Schritt des Gebetstages:

Gemeinsam nach vorn zu blicken und den Heiligen Geist wieder neu einzuladen, uns und unser Land flächendeckend zu erfüllen, zu erretten und zu reformieren.

Klaus Köhler, Pressesprecher des Trägerkreises gegenüber Charisma: „Es ist unser Wunsch, dass durch die Gebete dieses Tages eine spürbare, große Wirksamkeit des Geistes Gottes in Deutschland ausgelöst wird: In allen Kirchen und Gemeinschaften, Freikirchen und neuen Gemeinden, aber auch im außerkirchlichen Raum der Gesellschaft, der Politik und Wirtschaft, in den Medien, der Pädagogik, Wissenschaft und in jedem anderen Bereich des Lebens. Schließlich heißt es doch in 2. Mose 15,5 „Denn die ganze Erde ist mein, spricht der Herr".

Aufgrund dieser Erkenntnisse wurde am 15.09.2009 in Berlin immer wieder gebetet: „Komm Heiliger Geist, wende das Geschick unseres Landes!"


Die Initiatoren und auch die Teilnehmer des Gebetstages waren sich dabei bewusst:

O Sie stehen mit ihrem Gebet und dem darin enthaltenen Bekenntnis zum Heiligen Geist bewusst auf dem Boden der Heiligen Schrift, der beiden christlichen Glaubensbekenntnisse (Apostolicum und Nicaenum) und der Evangelischen Allianz. Diese bezeugen alle den Heiligen Geist als die dritte Person der Dreieinigkeit, als den Geist, der vom Vater und von dem Sohn ausgeht und wirksam ist in der Gemeinde und in der Welt bis zur Wiederkunft Jesu Christi.

O Sie verstehen sich dabei als Stellvertreter für viele Christen aus ganz Deutschland, denen die ausdrückliche Wertschätzung und das Willkommen-Heißen des Heiligen Geistes und seiner Fülle in unserem Land ein Herzensanliegen ist.


Noch einige Highlights des Berliner Gebetstags:
Diethelm Strauch (standUp) erzählte öffentlich, wie er auf einer Fastenklausur Charismen (Geistesgaben) schätzen lernte und wie er selbst in einer Krisenzeit Gebet und Hilfe bei charismatischen Christen erfuhr.

Herbert Masuch (aus dem Gnadauer Verband) berichtete zeugnishaft, wie er Gebundenheiten überwinden konnte, als ihm der vollbrachte Sieg Jesu deutlich wurde und dass auch wir im Sieg leben dürfen (Röm 6 und 8 statt 7). Das habe ihn aber schwarmverdächtig gemacht und ihn als Sympathisant der Pfingstler erscheinen lassen.

Der gastgebende Pastor, Dr. Wolfhard Margies führte schließlich die Versammelten dazu, den Heiligen Geist um Vergebung zu bitten, weil sein Wirken am Anfang des 20. Jahrhunderts als „von unten" beschrieben worden war, ferner, dass auch wir an dem Heiligen Geist schuldig geworden seien, zum Beispiel darin, dass wir ihn instrumentalisiert haben, mehr an seinen Gaben als an ihm selbst interessiert waren, verbunden mit der Bitte, dass uns eine neue Gesinnung, eine neuen Haltung, eine neue Wertschätzung gegenüber der dritten Person der Dreieinigkeit geschenkt werde.

Am Nachmittag und besonders am Abend (bis tief in die Nacht) führte die Musikgruppe Passion for Jesus mit großer Hingabe im Lobpreis und in die Anbetung Gottes. Zu einer gemeinsamen Segenshandlung lud Dirk Rösemeier (WEITOPEN) alle aus nah und fern Angereisten abschließend ein: Nachdem während des Tages Steine des Anstoßes gemäß Hesekiel 22 hochgepflügt worden seien, wurde nun - mit dem gesamten Trägerkreis auf der Bühne und fast allen Anwesenden direkt vor der Bühne - ein „Altar" mit 16 größeren Steinen errichtet (symbolisch für die 16 Bundesländer) und dieser mit Salböl übergossen. Dann beteten alle unter Leitung von Ortwin Schweitzer:

„Vater im Himmel, wie Hesekiel damals rufen wir Deinen Geist, dass er über unser Land wehe, damit Tote zu neuem Leben erweckt werden. Deutschland soll erfahren, dass Du, unser Gott, der Herr bist!

So rufen wir: Komm, Heiliger Geist! Wehe über Deutschland und wecke überall den Glauben an Jesus als den Sohn Gottes, den Retter der Menschen, und an Gott als den Vater.

Wehe und wecke den Glauben in geistlich Erstorbenen und in denen, die geistlich noch nie lebendig waren. Wehe mächtig über unserem ganzen Volk, über jeden, der in unserem Land lebt und wirke ein allgemeines Erwachen im Land und eine tief greifende, lebenserneuernde und gesellschafts­ver­ändernde Erweckung.


Wir rufen zu Dir, im Vertrauen auf Deine Zusage: Komm, Heiliger Geist! Forme das Leben der Erweckten, forme sie und mache aus ihnen erkennbare Ebenbilder Gottes, geprägt von Deiner Herrlichkeit, Heiliger Geist. Lass ihr Leben erkennbar Deine Frucht hervorbringen: Liebe, Freude, Frieden, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit.

Wehe, Heiliger Geist, unter uns, dass wir in Einheit zusammenfinden und unsere Mitmenschen an unserer Liebe zueinander erkennen, dass wir Jesu Jünger sind.

Lass Du auch das Zusammenleben aller Bürger und Fremden gelingen. Lass Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit, Rücksicht und Solidarität sowie Ehrfurcht vor dem Leben wieder unter uns gelten. Lass Deine Werte wieder wertvoll werden bei uns.


Prophetisch rufen wir zum dritten Mal: Komm, Heiliger Geist, Du Geist der Fülle. Teile deine Gaben aus. Wir bitten ausdrücklich um alle Deine Gaben, damit wieder mehr Heilungen, Befreiungen, Wunder und Zeichen zur Ehre Jesu Christi geschehen und unser Land erfährt, dass Du wahrhaftig lebst und in Deutschland Herr bist.

Dreieiniger Gott, Vater, Sohn und Heiliger geist, wir unterstellen uns heute der uneingeschränkten und unbegrenzten Wirksamkeit des Heiligen Geistes. Er möge kommen und Gottes Reich in unserem Vaterland bauen - so wie ER will.

Ja, komm, Heiliger Geist!

Amen."

Alle Fotos von Claudia Stapel (s. auch www.weitopen.de)



12. September 2009

Frisch von der Druckerpresse:

Neue Charisma-Ausgabe erschienen

„Segen oder Fluch? 100 Jahre Berliner Erklärung“ lautet das Titelthema der Herbstausgabe von Charisma – come Holy Spirit. Die neue Nummer der unabhängigen, jedoch ökumenisch geprägten Abonnementszeitschrift widmet sich einem Jahrhundertthema: der Verwerfung der Pfingstbewegung in der sog. Berliner Erklärung.

Gerade im 21. Jahrhundert, in dem das pfingstlich-charismatische Segment der Christenheit weltweit am schnellsten wächst, ist eine Reflexion der BE und eine Aufarbeitung dieser Altlast Gebot der Stunde. Fachleute/ geistliche Leiter von „beiden Seiten“ nehmen in dieser 150. Charisma-Ausgabe Stellung: Pfr. Swen Schönheit, der einst seine Examensarbeit über dieses Thema schrieb und deshalb auch als Referent zu dem Gebetstag am 15. Sept. 2009 eingeladen wurde, fragt in seinem Gast-Editorial: „Haben wir den Heiligen Geist betrübt?“

„Ja“, antworten Hunderte von engagierten Christen, die sich deshalb auf den Weg nach Berlin machen, um hier (in der gastgebenden „Gemeinde auf dem Weg“ mit Pastor Dr. Wolfhard Margies) am 15. September 2009, also 100 Jahre nach Unterzeichnung jenes umstrittenen Dokuments, um Vergebung und um ein verstärktes Wirken des Heiligen Geistes zu bitten. Mehrere geistliche Leiter/innen, denen es gar nicht darum geht, genannt zu werden, haben während der vergangenen Wochen und Monate das angehängte Gebet verfasst. Es ist aus ihrem Herzen geboren – in der Hoffnung, dass es auch repräsentativ sein möge für viele Christen in unserem Land.

Der Wunsch des Trägerkreises des Gebetstages in Berlin ist, dass auch andere ernsthafte Christen zu Hause oder in ihren Gemeinden dieses Gebet mitbeten und zu ihrem eigenen Gebet machen.



Keith Warrington


Diethelm Strauch


v.r.n.l.: Gastgeber Wolfhard und Christa Margies, Spiritus Rector Christoph Haeselbarth, Pressesprecher Klaus Koehler


Herbert und Gretel Masuch


Gebet in Kleingruppen


Anbetung

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