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Nachrichten-Archiv September 2008 28. September 2008 Pfingstgemeinden-Bundeskongress: R. Siewert zum neuen BFP-Präses gewählt Beim 113. Bundeskongress des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP), der vom 22. bis 25.9.2008 in Kirchheim (Hessen) statt fand, wurde Pastor Roman Siewert zum neuen Präses des BFP gewählt. Er löst Pastor Ingolf Ellßel ab, der 12 Jahre den BFP geleitet hatte. Im BFP sind zurzeit 767 Personen als Pastor bzw. Pastorin oder Pastoralassistent bzw. Pastoralassistentin tätig. Durch Neuaufnahmen wuchs die Zahl der Gemeinden, die im BFP zusammengeschlosen sind, auf insgesamt 721, von denen etwa 30 Prozent einen Migrationshintergrund haben (u. a. 144 Gemeinden, die von Afrikanern besucht werden). In der nächsten Charisma-Ausgabe (Nr. 147) wird ein Bericht über diesen BFP-Bundeskongress, der das Motto „Geht hin! Veränderung wagen" hatte, erscheinen. Info-Link: http://www.bfp.de/index.php?id=42 18. September 2008 „Tag des offenen Denkmals" auch bei JMEM im Hurlacher Schloss Das Hurlacher Schloss, das von der Missionsgemeinschaft Jugend mit einer Mission (JMEM) als Schulungszentrum genutzt wird, war auch in diesem Jahr wieder anlässlich des bundesweiten „Tages des offenen Denkmals" am 14. September 2008 zu einem "Schlossfest" geöffnet. Das internetionale Missionswerk sieht seine Aufgaben natürlich nicht primär in der Denkmalspflege oder Vermittlung von Lokalgeschichte, will sich aber doch der Verantwortung stellen, die mit einem solchen Gebäudebesitz verbunden ist. Bereits bei der umfangreichen Fassasden-Renovierung in den 90er Jahren hat sich JMEM grundsätzlich zu den Aufgaben bekannt, die ein Gebäude mit Symbolcharakter und abwechslungsreicher Geschichte mit sich bringt: "Das Hurlacher Schloss ist nun einmal ein Baudenkmal, ein Wahrzeichen unseres Ortes", erklärte die Leitung des Missionswerks. "Es spiegelt einen Teil der Geschichte Hurlachs wieder. Das bringt für uns natürlich eine Verantwortung mit sich, der wir Rechnung tragen möchten." Darüber hinaus ist der jährliche „Tag des offenen Denkmals" immer wieder eine gute Gelegenheit zu vielfältigen Begegnungen. Dazu der Hurlacher JMEM-Leiter Sokol Hoxha: "In den vergangenen Jahren war das Schlossfest am „Tag des offenen Denkmals" immer ein besonderer Anlass, zusammenzukommen, voneinander zu hören und die Geschichte des Ortes näher zu betrachten." Unter diesem Gesichtspunkt hat die Hurlacher Missionsgemeinschaft ihr Schloss am diesjährigen „Denkmalssonntag" gerne für Interessierte geöffnet. An den Schlossführungen, die v. a. die Geschichte des Schlosses beleuchteten, nahmen insgesamt etwa 140 Besucher teil. Dabei konnte man manches über die frühere Schlosskapelle erfahren, die 1682 gebaut und um 1862 abgerissen wurde, und über den kurfürstlichen Kammerherrn Sebastian von Pemler (1718-1772), der das Schloss im 18. Jahrhundert bewohnte und in seinen Tagebücher die Lebensweise des Land-Adels seiner Zeit beschrieb. Außerdem wurden beim Schlossfest am 14. September Gitarrenmusik, Kaffee und Kuchen und ein Kinderprogramm angeboten; die jungen Gäste freuten sich auch über das Ponyreiten und die Hüpfburg im Schlossgarten. Von 14 bis 15 Uhr unterhielt die Hurlacher Musikkapelle die Besucher. Der "Tag des offenen Denkmals" bringt jedes Jahr Millionen Besucher auf die Beine; nach Angaben der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zählte man dieses Jahr insgesamt 7.500 historische Bau- und Bodendenkmäler, die für die Öffentlichkeit zugänglich waren. Seit einigen Jahren wird in Hurlach an diesem besonderen Tag das "Schlossfest" veranstaltet. Rolf-Dieter Braun, der seit 1985 zur Hurlacher JMEM-Gemeinschaft gehört und einige der insgesamt acht Schlossführungen übernommen hatte, beschrieb die thematische Akzentsetzung dabei folgendermaßen: "Neben vielen anderen Einzelaspekten ist hier im Hurlacher Schloss v. a. das Thema interessant, wie sich in den verschiedenen Jahrhundert die Nutzung der einzelnen Räume und Gebäudeteile immer wieder geändert hat." Das Hurlacher Schloss, das in seiner langen Geschichte immer wieder den Besitzer wechselte, wurde 1898 von Otto von Schnurbein erworben und renoviert. Durch die Erweiterungsbauten der folgenden Jahre erhielt die Anlage ihre jetzige Gestalt. Seit über 30 Jahren wird das Schloss, das um 1610 errichtet wurde, von dem ökumenischen Missionswerk Jugend mit einer Mission (JMEM) als internationales Schulungs- und Begegnungs-Zentrum genutzt. Das Missionswerk sieht seine Aufgaben in folgenden Betätigungsfeldern: "Hier im Hurlacher Schloss, das 1972 von JMEM erworben wurde, werden Christen aus den verschiedenen Konfessionen ausgebildet - z. B. für Dienste der Weltmission. Unsere weltweit tätige Missionsgemeinschaft engagiert sich u. a. in evangelistischen Aktionen, caritativen Projekten und pädagogischen Initiativen. "Info-Links:- Jugend mit einer Mission Hurlach - „Tag des offenen Denkmals" im Hurlacher Schloss Quelle: Presse-Mitteilung von Jugend mit einer Mission Hurlach vom 15.09.2008 (JMEM-PI 8. September 2008 Boliviens Präsident Morales bittet Kirchen um Unterstützung La Paz. Der bolivianische Präsident Evo Morales hat die Kirchen zum Gebet für die Einheit des Landes und für soziale Gerechtigkeit aufgerufen. Am 22. August empfing die bolivianische Regierung im Rahmen einer Sitzung in La Paz Vertreter verschiedener religiöser Organisationen, darunter der römisch-katholischen Kirche und mehrerer evangelischer Kirchen zu einem Meinungsaustausch. Wie die Agentur Prensa Latina meldete, betonte Präsident Morales, dass er nicht nur mit der Armee und den Polizeikräften, sondern auch mit den Kirchen des Landes regelmässig über politische, wirtschaftliche und soziale Themen debattieren möchte. Die christlichen Kirchen würden beim Aufbau des Landes mithelfen, da sie am meisten für Gleichheit und Gerechtigkeit eintreten, so Morales. Bolivien leidet unter einer politischen Spaltung zwischen der Regierung und fünf der neun Provinzen, auch zwischen Hochland und Tiefland. Am 10. August hatte Morales ein Referendum über die Fortführung seiner Amtszeit klar mit rund 67 Prozent gewonnen. Quelle: APD: http://www.apd.info/2008/08/24/boliviens-praesident-morales-bittet-kirchen-um-unterstuetzung/ 5. September 2008 AGLOW im Internet: Noch moderner und professioneller! Modern und professionell präsentiert sich die Website von AGLOW nach einem umfassenden Relaunch. Pünktlich zum 30-jährigen Bestehen des deutschen Zweiges der weltweit größten christlichen Frauenbewegung geht der neue Internetauftritt unter www.aglow.de an den Start. „Mit den Augen einer Frau“ – ein außergewöhnliches Intro empfängt die Besucher der Seite. Auf der Homepage finden sich dann alle wichtigen Informationen über die AGLOW-Bewegung – zum Beispiel die Termine der nächsten Treffen aller deutscher Gruppen. Wo Besucher diese Gruppen finden? Unter dem Button „Wo sind wir?“ zeigt eine Deutschlandkarte die Orte aller AGLOW-Treffen und eine Kontakt-E-Mail. Zur Geschichte und Gegenwart der überkonfessionellen Bewegung erfahren Interessierte alles unter „Wer sind wir?“ Wo AGLOW geistlich einzuordnen ist – das zeigen unter anderem die Statements von drei „Pastoren über AGLOW“. Glaube gibt es lebensnah für Einsteiger und Fortgeschrittene, packende Lebensberichte von Mitarbeiterinnen, einige Statements von Frauen „Warum ich bei AGLOW mitarbeite“ runden das Angebot ab. Besonderer Service für Mitglieder und Journalisten Einen besonderen Service gibt es für Mitglieder. Sie können sich in einem passwortgeschützten Bereich alle Dokumente, Adressenlisten und Rundbriefe herunterladen und sich über interne Termine informieren. Ein spezielles Angebot richtet sich an Journalisten. Unter „Presse“ finden sie aktuelle Berichte, professionelle Fotos und Logos in druckfähiger Auflösung und die AGLOW-Anzeige, die sie gegen eine Spendenbescheinigung in ihrem Medium verwenden können. AGLOW-Relaunch: wer und warum? Konzeption und Redaktion stammen von der Ratinger Diplom-Journalistin Ulrike Lotze, für das Webdesign zeichnet die Firma Heilein Computer Service in Erkrath (bei Düsseldorf) verantwortlich. Die erste deutsche AGLOW-Gruppe entstand übrigens vor 30 Jahren in Braunschweig, zurzeit gibt es 28 Gruppen im ganzen Land. Aus diesem Anlass lädt AGLOW seine Mitarbeiterinnen und interessierte Frauen aus allen christlichen Kirchen zur großen AGLOW Deutschlandkonferenz ECHT & BEGEISTERT vom 12. bis 14. September 2008 nach Berlin ein. 3. September 2008 30 Tage Gebet für die islamische Welt Vom 1. bis 30. September 2008 Am 1. September startete das "30 Tage Gebet für die islamische Welt". Auf unserer Homepage können Sie das Heft downladen oder auch noch bestellen. Wir senden es Ihnen sehr gerne zu, auch die Sonderausgabe für Familien und Kinder. Es gibt im Blick auf die Herausforderung Islam gewiss verschiedene Gedanken und Emotionen, Handlungsvorstellungen und mancherorts gar Resignation. Die wohl wichtigste und auf jeden Fall richtige Weise des Umgangs damit ist das Gebet. Reihen Sie sich ein! Quelle: Die Evangelische Allianz in Deutschland(DEA) Heftdownload 2. September 2008 Neuer Studiengang in Berlin: Jüdisch-Christliche Beziehungen Zum Wintersemester 2008/2009 wurde am Seminar für Katholische Theologie der Freien Universität Berlin der "Ernst-Ludwig-Ehrlich-Masterstudiengang" eingerichtet. Dieser Studiengang ermöglicht die Beschäftigung mit zentralen Fragen der europäischen Geschichte und Kultur anhand der Beziehungen von Juden und Christen. Der Ernst-Ludwig-Ehrlich-Masterstudiengang analysiert u. a. die historischen Zusammenhänge jüdisch-christlicher Beziehungen und reflektiert die Praxis des jüdisch-christlichen Dialogs. Er ist benannt nach Ernst Ludwig Ehrlich (1921-2007), der sich für den interreligiösen Dialog engagierte und während des Zweiten Vatikanischen Konzils an der Ausarbeitung der Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen "Nostra aetate" mitwirkte. Weitere Informationen: Seminar für Katholische Theologie / Ernst-Ludwig-Ehrlich-Masterstudiengang, Schwendenerstr. 31, 14195 BerlinKontakt: Univ.-Prof. Dr. Rainer Kampling kampling@zedat.fu-berlin.de Quelle: Pressemitteilung der Pressestelle des Erzbischöflichen Ordinariats Berlin vom 30.07.2008
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