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News-2008-Oktober

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Nachrichten-Archiv Oktober 2008

30. Oktober 2008
Vishal Mangalwadi in Hurlach


Der indische Philosoph Dr. h. c. Vishal Mangalwadi unterrichtete im Oktober wieder eine Woche lang in Deutschland: Im Rahmen eines Kurses, der von dem Missionswerk Jugend mit einer Misssion (JMEM) veranstaltet wird, behandelte er das Thema "Ursachen und Bekämpfung von Armut". "Das Besondere an diesem Referent ist die Kombination von praktischen Erfahrungen einerseits und philosophischen Analysen der dahinterstehenden weltanschaulichen Zusammenhänge andererseits", sagt ein JMEM-Mitarbeiter und weist auf die Biographie des vielseitig engagierten Gastes hin: "Er hat in Zentralindien in verschiedenen Projekten zur Bekämpfung der Armut - landwirtschaftlichen Entwicklungsprojekten, medizinischen Hilfsprogrammen und Bildungsprojekten - gearbeitet; gleichzeitig war er evangelistisch, politisch und publizistisch tätig. Zuvor hatte er u. a. an indischen Universitäten Philosophie studiert und danach seine Forschungsergebnisse in einem Buch mit dem Titel "A World Of Gurus" veröffentlicht, das übrigens auch in deutscher Übersetzung erschienen ist."

Die Lehrwoche mit Vishal Mangalwadi fand im Rahmen des JMEM-Kurses "Schule für Biblisch Christliche Weltanschauung" (SBCW) im Schulungszentrum Schloss Hurlach (Oberbayern) statt. In einem Interview sagte Mangalwadi zur Thematik seiner Vortragsreihe: "In Indien gibt es viele Arme; aber erst nachdem ich Christ geworden war, bin ich auf den Gedanken gekommen, dass man armen Menschen helfen sollte. Da erst habe ich wahrgenommen, wie es ist, wenn jemand Hunger und Krankheit aushalten muss. In der indischen Gesellschaft gibt es wenig Mitleid und wenig Bereitschaft, sich für andere einzusetzen. Ich habe also erst als Christ festgestellt, dass es zwischen Armut, Unterdrückung, Tod und Ausbeutung Zusammenhänge gibt."

In einem Vortrag vor JMEM-Mitarbeitern und Gästen, der die Notwendigkeit einer "neuen Reformation der Gesellschaft" behandelte, vertrat Vishal Mangalwadi am 15.10.2008 die Auffassung, dass zum kulturgeschichtlichen Ertrag der Reformation auch die Entstehung der freiheitlichen Demokratien und anderer Überzeugungen gehöre, die uns heute selbstverständlich erscheinen. Es seien jedoch auch starke geistesgeschichtliche Entwicklungen zu beobachten, die diese Errungenschaften zerstören. Demgegenüber habe der neutestamentliche Glaube an den Messias Jesus viele dynamische Elemente, die die positiven Aspekte in unserer Kultur stützen und fördern könnten. Vishal Mangalwadi betonte anhand vieler Bibeltexte, welche positiven Auswirkungen die "Erkenntnis Gottes" im Sinne des Paulus oder der Propheten für das Zusammenleben von Menschen in einer Gesellschaft haben kann.

Info-Links:
Jugend mit einer Misssion Hurlach
Schule für Biblisch Christliche Weltanschauung

Quelle: Pressestelle Jugend mit einer Misssion Hurlach - RDB063

29. Oktober 2008
Resümee von Family Life Mission über Aktivität in Madagaskar

Das überkonfessionelle und internationale christliche Werk Family Life Mission (FLM), das sich auf Seelsorge und Eheberatung spezialisiert,

berichtet anlässlich einer Vortragsreise des FLM-Leiters Volker Gscheidle nach Madagaskar über die positiven Entwicklungen ihrer Arbeit in dem Inselstaat. So konnte z. B. während des zweijährigen Mandats für Tätigkeiten vor Ort ein neuer FLM-Zweig im Süden der Insel in Fianarantsoa gegründet werden. Ein Ehepaar, das durch die FLM-Seminare auf die Organisation aufmerksam geworden ist, kümmert sich um diese neue Zweigstelle in der großen Provinzstadt, die nach Antsirabe und Antananarivo die dritte Stadt ist, in der FLM sich niederlassen konnte. In den Städten finden monatliche Veranstaltungen statt, bei denen biblische und praktische Themen gelehrt werden. Die öffentlichen Treffen seien auch für Nichtchristen attraktiv, die auf diese Weise auf FLM aufmerksam werden können.

Ein erfolgreiches Wochenende für Ehepaare zum Thema Kindererziehung und eines für junge Studenten, bei dem es um Lebenspartnerwahl und Ehevorbereitung ging, waren zwei Höhepunkte der Arbeit in den letzten 12 Monaten. Hauptbestandteil der Tätigkeiten von FLM sind jedoch die biblisch fundierten Fortbildungsseminare, bei denen wichtige Probleme behandelt sowie praktische und alltägliche Punkte angesprochen werden. Die Seminare werden von acht engagierten und berufstätigen Ehepaaren geleitet; sie dauern jeweils sechs Tage und werden in madagassischer Sprache gehalten. Ergebnis dieser Seminare sei, dass Ehepaare von Gott tiefgreifend verändert würden; wenn die Teilnehmer in ihrem Bekanntenkreis davon erzählen, wächst auch der Bekanntheitsgrad von FLM und Seminareinladungen sind die Folge. Auch die Ausbildung von Nachwuchskräften steht strategisch im Fokus bei den Seminaren, um den Wirkungskreis der Arbeit in Madagaskar weiter zu vergrößern.

Info-Link: www.flm-int.de

Quelle: E-Mail-Mitteilung von Family Life Mission e. V. vom 25.10.2008

24. Oktober 2008
Neues Buch für "Familien im Dienst für Gott"


Das Buch "Abenteuer Familie im Dienst" von Andreas und Angela Frész, die für den Familiendienst des internationalen und interkonfessionellen Missionswerks Jugend mit einer Mission (JMEM) in Deutschland und Europa verantwortlich sind, richtet sich, wie auch dem Untertitel zu entnehmen ist, an engagierte Familien in Gesellschaft, Gemeinde und Mission. Die Autoren wollen den Lesern Mut machen, Familie zu leben und zu genießen und gleichzeitig eine „starke" Familie im Dienst zu sein. Als spezielles Angebot bietet JMEM Hainichen das Buch im Oktober zu einem Sonder-Bestellpreis an.

Das Buch behandelt Brennpunkt-Themen wie „Familie und Dienst - (k)ein Gegensatz", Prioritäten setzen, Familien-Phasen berücksichtigen, Umgang mit Unterschiedlichkeit, Konflikten, Stress und Krisen, Familie als Team, Gemeinschaftsleben (Grenzen setzen), Vision und Ziele etc. Zwischen den Kapiteln berichten 25 Familien aus aller Welt mit verschiedenen konfessionellen Hintergründen über ihre eigenen, manchmal schmerzhaften Erfahrungen als Familie im Dienst und was sie aus ihnen gelernt haben. Das Buch (acht Lehreinheiten) ist so konzipiert, dass es auch als Hand- bzw. Kursbuch für einen Kurs mit Ehepaaren im Dienst verwendbar ist.

Kommentare:

Hartmut Steeb, der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, schreibt über diese Neuerscheinung: "Familie ist eine generationenübergreifende Dienstgemeinschaft. Hier wird Solidarität gelernt und geübt. Und darum freue ich mich, dass dieses Buch für diese wichtige und lohnende, schöne und auch sinnstiftende Aufgabe Anleitung gibt."

Martin Gundlach, Chefredakteur der Zeitschrift family: "Wer sich in Gemeinde und Mission engagiert, wird dabei immer wieder auch schwierige persönliche Phasen durchlaufen. Die Autoren wissen das, haben es selbst erlebt und lassen diese Erfahrung in ihr Buch einfließen. Weil das Buch auch die schwierigen Themen nicht ausspart, ist es eine Bereicherung für alle, die sich haupt- oder ehrenamtlich im Reich Gottes einsetzen."

Claudia und Eberhard Mühlan, Team.F: "Wer nicht nur einfach Familie leben will, sondern als Familienteam Gott dienen möchte, steht vor großen Herausforderungen - und hat nicht viele Vorbilder. Wir wünschen, dass das Buch von Angela und Andreas, die aus der Praxis schreiben, zur Inspiration für viele wird."

Keith und Marion Warrington, Jugend mit einer Mission Deutschland: "Wir kennen Angela und Andreas Frész seit 20 Jahren und haben gesehen, wie sie in der oft harten Schule des Lebens die Grundlagen von Familie selbst buchstabiert und sie vielen Familien in Deutschland und Europa weiter gegeben haben. Die Inhalte dieses Buches sind visionär und vor allem praktisch - eine wunderbare Lektüre für jede Familie.

"Titel: „Abenteuer Familie im Dienst – Ein Kursbuch für engagierte Familien in Gesellschaft, Gemeinde und Mission"
Verlag: Great Commission Distribution LimitedISBN 978-1-57658-482-8€ 11,95
Versand und Bestellung: JMEM Hainichen

Quelle: Mitteilung von JMEM Hainichen

19. Oktober 2008
Christliche Frauen-Organisation AGLOW Deutschland feierte 30jähriges Jubiläum


Zum deutschen Zweig der AGLOW-Vereinigung gehören zurzeit 28 Gruppen. AGLOW ist eine überkonfessionelle Organisation, in der Frauen aus allen Kirchen (evangelisch, katholisch, freikirchlich) mitwirken. Die internationalen AGLOW-Vereinigung, der weltweit über 21.000 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen in rund 4.600 Gruppen in mehr als 170 Nationen angehören, bietet u. a. regelmäßige Gruppentreffen, Tagungen und Seminare, Gesprächs- und Gebetskreise, europäische und internationale Konferenzen sowie Schulungen für Leiterinnen an.
Der katholische Pfarrer Gustav Krämer, der sich als Berater bei AGLOW Deutschland engagiert, hebt das große missionarische Potenzial der Frauen-Organisation hervor: "Sich auf AGLOW einzulassen bringt Segen für die Neuevangelisierung unseres entchristlichten Landes. Auch Frauen, die der Kirche den Rücken gekehrt haben, finden bei AGLOW die Chance, ganz ungezwungen sich mit wesentlichen Fragen Zeugnissen und Botschaften des christlichen Glaubens auseinanderzusetzen." Die charismatische Dynamik, die der Vereinigung für ihre Arbeit wichtig ist, soll auch im Namen „AGLOW“ zum Ausdruck kommen, der auf der Website www.aglow.de folgendermaßen erklärt wird: „'Be aglow in the spirit' steht in der englischen Bibel. Das bedeutet: Wir sollen 'brennend im Geist' sein. Also echt begeistert. Von Gott. Und begeisternd echt. Das wollen wir sein."

In Deutschland entstand die erste AGLOW-Gruppe vor 30 Jahren in Braunschweig, so dass vor kurzem Jubiläum gefeiert wurde: Zu den Veranstaltungen in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde in Berlin-Schöneberg (12. - 14.9.2008) waren über 300 Dauerteilnehmer (darunter auch ca. 40 Männer) aus ganz Deutschland gekommen; das Konzert mit Andrea Adams-Frey besuchten rund 650 Personen. - Hier der ausführliche Bericht von Ulrike Lotze über die Jubiläumsveranstaltungen in Berlin:

"Ich habe die Gegenwart Gottes gespürt"

Ein Banner leuchtet in kräftigen orange-roten Tönen am Tor der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde im Berliner Stadtteil Schöneberg. Flammen sind zu erkennen und wenige Worte Text: „30 Jahre AGLOW in Deutschland“. Unter den Besuchern, die durch das Tor streben, sind zwischen dem 12. und 14. September auffallend viele Frauen. Sie sind aus ganz Deutschland nach Berlin gekommen, um das Jubiläum einer ganz besonderen Organisation zu feiern: Der deutsche Zweig von AGLOW International - der weltweit größten christlichen Frauenbewegung - wird 30 Jahre alt.

Die Geschichte der deutschen AGLOW-Bewegung hat in Berlin begonnen. Eine Amerikanerin war die Impulsgeberin: Ende der siebziger Jahre kommt Betty Lowe nach Berlin. Vorher hat sie jahrelang für Deutschland gebetet. Sie ist eine einfache Hausfrau, die die Bibelschule „Christ fort the nations“ besucht hat. Ganz offiziell wird sie von AGLOW International nach Deutschland geschickt, um auch hier die Frauenarbeit aufzubauen. Zunächst sammelt Betty Lowe einige Frauen um sich, spricht auf öffentlichen Treffen. Unter den Zuhörerinnen ist eine Frau, die schon bald zu den ersten Mitarbeiterinnen gehört: Gisela Schwarzfeller. Sie ist eine AGLOW-Frau der ersten Stunde, sie hat die Arbeit von Anfang an „sehr berührt. Ich habe die Gegenwart Gottes gespürt.“ Was sie ebenfalls beeindruckt ist die internationale Ausrichtung der Arbeit: Es kommen Sprecher aus der ganzen Welt, „das war damals eine enorme Horizonterweiterung.“ Die Wirkung ist nachhaltig, Gisela Schwarzfeller wird 1978 Vorsitzende der ersten Berliner Gruppe, heute ist sie Leiterin der gesamten deutschen AGLOW-Arbeit.

Innerhalb der ersten 15 Jahre entstehen in Deutschland rasch 40 Frauen-Gruppen. Es ist damals noch etwas besonderes, die charismatische Bewegung steht noch in ihren Anfängen, Frauen kommen in vielen Gemeinden mit ihren Fähigkeiten noch nicht wirklich zum Zug: „Ende der siebziger Jahre war es eine völlig neue Geschichte, dass eine christliche Gruppe nur mit Frauen gearbeitet hat ohne in eine feministische Ecke zu rutschen“, erklärt Deutschland-Leiterin Gisela Schwarzfeller.

Etliche Frauen der ersten Stunde sind im September 2008 wieder nach Berlin gekommen, über 300 Dauerteilnehmer bevölkern die Mehrzweckhalle der Gemeinde in Berlin-Schöneberg. Darunter alle noch lebenden Deutschland-Leiterinnen: Hannegret Scheydt, Mathilde Voltz und Hannelore Illgen. Sie allen standen und stehen für das Anliegen der Arbeit: „Aglow ist impulsgebend für die gesamte charismatische Bewegung in Deutschland. Wir waren und sind Zubringer für andere Gemeinden“, betont Gisela Schwarzfeller: „Denn Aglow will nicht Aglow bauen, sondern den Leib Christi.“

„Wir wollen in der heutigen Zeit, wo die Menschen so gott- und kirchenfern sind, sie mit der Botschaft des Evangeliums erreichen“, erklärt die katholische Christin eines der wichtigsten Ziele der überkonfessionellen Arbeit: „Wir haben selbst erfahren, dass dadurch unser Leben sinnvoll geworden ist, reicher, belastbarer.“ Durch persönliche Lebensberichte von Frauen will die Frauenbewegung weitergeben, was Glaube im Alltag ausmacht, das Persönliche und Praktische spielt bei Aglow von Anfang an eine große Rolle. Das ist bis heute so und wird besonders am Samstagabend der Konferenz deutlich. Zu einem Abend mit Musik und Impulsen mit Andrea Adams-Frey hat AGLOW eingeladen. Es ist ein ganz persönlicher Auftritt der Musikerin, die zusammen mit ihrem Ehemann Albert Frey und ihrer Band den Lobpreis während der gesamten Konferenz leitet.

Der Abend ist für Tagesgäste aus Berlin und Umgebung geöffnet, rund 650 Frauen und Männer sind gekommen, um Andrea Frey zu hören, die aus ihrem Leben erzählt und singt. Ganz ehrlich berichtet sie von ihrem Leben vor und nach ihrer Bekehrung vor 15 Jahren, von Alkohol- und Drogensucht, von ihrer Suche, von dem „Loch in ihrem Herzen: Ich habe immer wieder gebetet, aber es ist nicht weggegangen“. Offen berichtet die Musikerin von dem Tiefpunkt in ihrem Leben – „als ich zugeben musste, dass ich suchtkrank bin und Hilfe brauche“. Es ist ganz still in der Halle als Andrea Adams-Frey sich nach einem Lied vom Publikum wegdreht: „Jetzt brauche ich erst einmal ein paar Minuten“. Alle warten geduldig, während die Band leise weiter spielt. Und ehrlich erzählt die xxjährige, dass sie einen solchen Abend nur ein- bis zweimal im Jahr machen kann, weil er „mich zu viel kostet“.

Das ist ehrlich und passt zu dem Motto der gesamten Konferenz „Echt + begeistert“. Das Motto gefällt auch Axel Nehlsen, dem Geschäftsführer der Initiative „Gemeinsam für Berlin“, der die AGLOW-Frauen zu Beginn der Konferenz in Berlin willkommen heißt. „Berliner sind meist ehrlich, aber selten begeistert“, bekennt der xxx, und berichtet von der angeborenen Skepsis der Hauptstadt-Bewohner gegenüber Glauben und Gott. Aber er erzählt auch von der wachsenden Offenheit der Berliner in den letzten Jahren gegenüber einem „authentischen Glauben“; von Gemeinden aller Konfessionen, die steigende Gottesdienstbesucherzahlen registrieren, von der Suche nach einem auf der Bibel gegründeten Glauben: „’Echt + begeistert’ – das ist ein gutes Thema für Berlin!“

Auch die offenen Worte der Hauptrednerin Sharon Reeves berühren die AGLOW-Frauen. „Wir sind nicht hier, um unterhalten zu werden oder ein gutes Gefühl zu bekommen. Wir wollen mehr. Wir wollen Gott begegnen“ – mit dieser Botschaft stimmt die 52-jährige Pastorin aus Rostock am Freitagabend ihre Zuhörerinnen auf die Konferenz ein. Immer wieder ruft sie die Frauen (und 40 Männer) dazu auf, sich für Gott und das Wirken seines Heiligen Geistes zu öffnen. Aber sie betont auch: „Im Geist leben ist nicht zittern, umfallen oder tanzen – das kann sein, aber es sind letzlich Menschendinge.“

Die gebürtige Amerikanerin wird noch deutlicher: „Gebet und Reinheit sind Voraussetzungen für die Kraft des Geistes.“ Immer wieder lädt die Pastorin im Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) dazu ein, sich für den Herzensschrei Gottes nach inniger Verbundenheit mit dem Menschen zu öffnen, einer Verbundenheit, die enger sei als die Gemeinschaft von Mann und Frau: „Das ist erreichbar für uns.“ Aber sie ermutigt die AGLOW-Frauen auch – zum Beispiel in ihrer Predigt am Sonntagmorgen: „Wo auch immer du hingehst mit dem Heiligen Geist, wirst du Bedingungen des Lebens schaffen.“

Info-Links: www.aglow.de

Quelle: http://www.aglow.de/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=137:qich-habe-die-gegenwart-gottes-gespuertq&catid=47:presseberichte&Itemid=72 (Abrufdatum: 18.10.2008)

14. Oktober 2008
Open Doors startet dreijährige Gebetskampagne für Christen in islamischen Gebieten


„Wir wollen eine Bewegung in Gang setzen und bitten Christen in der freien Welt, für ihre hart verfolgten Glaubensgeschwister einzutreten", erklärt Markus Rode, der Deutschland-Leiter des Hilfswerks Open Doors, das Ziel der neu eröffneten Gebets- und Hilfskampagne für gefährdete Christen in islamisch geprägten Regionen. Die Aktion, die aus weltweiten 24-Stunden-Gebeten und Hilfsprojekten besteht, wurde kürzlich mit der Herausgabe des Sonderheftes „Gefährlicher Glaube" eingeläutet und soll bis mindestens 2011 laufen.Sie wird von Open Doors in weiteren 20 Ländern durchgeführt und soll Christen in islamischen Ländern ermutigen, die trotz Verfolgung oder Benachteiligung ihren Glauben leben, weitergeben und die Gemeinde Jesu stärken wollen. Ein erster Höhepunkt ist der Open-Doors-Tag 2008 am 15. November in der Evangeliumshalle in Marburg. "Brother Andrew", der Open-Doors-Gründer und bekannt als der „Schmuggler Gottes", wird prominenter Redner des Tages sein. Er traf sich u. a. mit den Leitern islamistischer Organisationen, reiste als Friedensstifter in den Gazastreifen, Libanon und nach Pakistan und schloss Freundschaften im islamischen Kontext.
Bruder Andrew

Info-Link: Open Doors

Quelle: http://www.opendoors-de.org/index.php?supp_page=20080925_115117_gebetskampagne&supp_lang=de (Abrufdatum: 14.10.2008 - TNi-RDB)

7. Oktober 2008
Interkultureller "Gebetstag für Deutschland" am 3. Oktober in Berlin

Am Tag der deutschen Einheit kamen in Berlin etwa 400 Christen verschiedener Konfessionen aus Ägypten, Sri Lanka, Kamerun, den Niederlanden, Neuseeland und Deutschland zusammen, um Gott gemeinsam zu loben und für die Vollendung der Einheit Deutschlands zu beten. Die Initiative Gemeinsam für Berlin (GfB) hatte "Christen aus verschiedenen Nationen und Kulturen, Generationen und Konfessionen" zu diesem interkulturellen Gebetstag eingeladen. Die Veranstaltung stand unter dem Motto "People praise and pray - Interkulturell Gott loben und beten - gemeinsam für unsere Nation"; dabei erklang das Lob Gottes mit traditionellen orientalischen Instrumenten, mit Klavier, Gitarre und Cello, mit arabischen, deutschen und tamilischen Liedern.Am Programm der fünfstündigen Veranstaltung, die in der Lukas-Gemeinde (Berlin-Schöneberg) statt fand, beteiligten sich ein Gospel-Chor afrikanischer Gemeinden, eine Lobpreisgruppe russlanddeutscher Christen und die multinationale Formation "Go worship". Afrikanische Pastoren und Mitglieder der GfB-Foren "Gebet" und "Interkulturelle Beziehungen" waren für die Gebetsteile verantwortlich. In den Pausen wurde Kulinarisches aus verschiedenen Erdteilen gereicht. Pfr. Axel Nehlsen

beschreibt seine Eindrücke aus dieserfünfstündigen Veranstaltung folgendermaßen: "In ungewohnter, aber sehr anrührender Harmonie klangen Stimmen und Instrumente der verschiedenen Kulturen zum Lob des Herrn der Geschichte zusammen, teils Bekanntes zum Mitsingen, teils Improvisation. Dazwischen wurde für die Vollendung der Einheit Deutschlands gebetet, aber auch für die Flüchtlingsproblematik in Europa. Die klingende Vielfalt und das gemeinsame Beten für ein versöhntes Miteinander in unserem Land 18 Jahre nach der Einheit ließen den Reichtum der Christenheit aus den verschiedenen Erdteilen erleben, der auch in der Hauptstadt präsent ist. Viele Teilnehmer nehmen die bewegende Erfahrung mit, dass wir nur in gegenseitiger Achtung und Ergänzung das ganze Volk Gottes glaubwürdig darstellen."Am am Tag der Einheit gab es an verschiedenen Orten in Deutschland organisierte Gebetstreffen - unter anderem in Hamburg, Frankfurt am Main, Neufrankenroda (Thüringen) und Dortmund. Dabei stand das Gebet für die politisch-gesellschaftlichen Herausforderungen und die Vollendung der Einheit Deutschlands im Mittelpunkt.
People praise and pray

Info-Links:
Gemeinsam für Berlin (GfB): http://www.gfberlin.de/
Lukas-Gemeinde: http://www.lukas-gemeinde.de/
Transforum Berlin: http://www.transforum-berlin.de/
Gemeinsam für unsere Stadt: http://www.gemeinsam-fuer-unsere-stadt.de

Quelle: http://blog.gfberlin.de (Abrufdatum: 06.10.2008) - RDB062

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