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News-2008-August

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Nachrichten-Archiv August 2008

29. August 2008
Ramadan

Ramadan ist der jährliche Fastenmonat der Moslems weltweit. Sie fasten 30 Tage lang vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang – dieses Jahr vom 1. bis 30. September. Dieses Fasten gehört zu den fünf Grundforderungen („Säulen“) des Islam und wird auch bei uns in Deutschland von den meisten unserer 3,4 Mio Moslems gehalten.

Wer selber schon einmal aus geistlichen Gründen gefastet hat, weiß, dass der Mensch im Fasten empfänglicher wird für Inspiration aus der unsichtbaren Welt. So hat sich in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, wie Muslime im Ramadan Engels-, ja Christuserscheinungen hatten. Darum beten Christen weltweit im Ramadan für die 1,3 Milliarden Muslime und lassen sich dabei anleiten durch ein Heft, das in 42 Sprachen in 149 Ländern verbreitet ist. In liebevoller Art führt es in sehr kompetenter Weise zu 30 moslemischen Völkerschaften. („30Tage Gebet für die moslemische Welt“, Deutsche Ev. Allianz, Esplanade 5, 07422 Bad Blankenburg, info@ead.de)

Als Anregung für persönliche oder gemeinschaftliche Fürbitte in dieser Zeit (ab. 1. September) seien folgende Punkte genannt:
· Christen und Muslime (davon über 50% Türken) werden in Deutschland dauerhaft zusammenleben.
Gebet nimmt Angst und baut Brücken.Gebet fördert positiv Integration und öffnet Türen in der unsichtbaren Welt
· Viele Offenbarungen Jesu in diesen 30 Tagen unter den Moslems
· Gebet für die christlichen Gemeinden in den moslemischen Ländern

Ortwin Schweitzer

20. August 2008

Christen engagieren sich in Liberia in der AIDS-Bekämpfung


Anlässlich der 17. Welt-Aids-Konferenz, die kürzlich in Mexiko stattfand, informierte die christliche Hilfsorganisation Mercy Ships, die aus einem Arbeitszweig des Misssionswerks Jugend mit einer Misssion (JMEM) hervorging, über ihren spezifischen Beitrag zur AIDS-Bekämpfung. In dem westafrikanischen Land Liberia mit 3,3 Millionen Einwohnern, in dem sechs Prozent der Bevölkerung als HIV-positiv gelten, sind Mitarbeiter von Mercy Ships mit dem Aufklärungsprogramm „Tide of Mercy“ unterwegs. Eunok Lee, die das Team vor Ort leitet, formuliert die Ziele folgendermaßen: „Wir möchten zeigen, dass sich jeder vor Aids schützen kann. Und wir wollen dazu beitragen, dass das Thema nicht tabuisiert, sondern im öffentlichen Bewusstsein verankert wird."

Der Weg führt dabei über die christlichen Glaubensgemeinschaften: Mitarbeiter von Mercy Ships arbeiten mit Angehörigen der örtlichen Kirchen zusammen und helfen ihnen, eigenständige Programme zur Aufklärung und Prävention sowie zur Betreuung von Erkrankten zu entwickeln. „Der christliche Glaube ist in Liberia sehr stark. Deshalb sind die Kirchen für uns ideale Partner", erklärt Eunok Lee. „Über das gut ausgebaute Kirchennetzwerk werden die Informationen optimal und schnell verbreitet."

Der Erfolg vom letzten Jahr motiviert die Mitarbeiter zum Weitermachen. Die Ansprache einer teilnehmenden Pastorin wurde von regionalen Fernseh- und Radio-Sendern übertragen. Das regte die Glaubensgemeinschaft zu einem intensiven Dialog über Krankheitsrisiken und Präventionsmöglichkeiten an. In diesem Jahr möchte Mercy Ships dazu beitragen, dass die liberianischen Gemeinden sich noch stärker vernetzen, um der Ausbreitung des tödlichen Virus mit vereinten Kräften den Kampf anzusagen.

Die internationale Hilfsorganisation, die auch in Deutschland ein eingetragener Verein ist, schätzt die Lage folgendermaßen ein: "Die Zahlen über die Ausbreitung der 1981 erstmals aufgetretenen Krankheit sind nach wie vor ernüchternd: 33 Millionen Menschen waren Ende 2007 weltweit HIV-infiziert, alle zwölf Sekunden steckt sich irgendwo auf dem Planeten jemand neu an. Das zeigt: Aufklärung ist nötiger denn je." Deshalb geht Mercy Ships bei der Schwerpunktsetzung für die Tätigkeiten von folgenden Eckdaten aus: "95 Prozent der HIV-Infizierten leben in Entwicklungsländern. Viele Menschen unterschätzen noch immer die Ansteckungsgefahr; eindämmen lässt sich die Epidemie aber nur durch bewussten Schutz." Das ist der Grund, warum sich die Mitarbeiter von Mercy Ships auch weiterhin in Liberia mit ihrem Schulungsprogramm „Tide of Mercy" engagieren.

Die internationale Hilfsorganisation Mercy Ships betreibt Krankenhausschiffe , die Nahrung, medizinische Hilfe und Fachwissen dorthin bringen, wo Hilfe gebraucht wird. Die Organisation, die bisher mehr als 230.000 Menschen medizinisch behandelt und über 950 Bau- und Landwirtschafts-Projekte – darunter Schulen, Krankenhäuser, Waisenheime und Brunnen - finanziert hat, wurde 1978 von Don und Deyon Stephens als Arbeitszweig des Misssionswerks Jugend mit einer Misssion (JMEM) gegründet. An Bord der Schiffe arbeiten Experten aus mehr als 30 Nationen, darunter Ärzte und Chirurgen, Zahnärzte, Lehrer, Köche, Seeleute, Ingenieure und viele andere, die ihre Arbeitszeit spenden, um diese Hilfstätigkeit zu ermöglichen.

Info-Link:
www.mercyships.deRDB059 - Quelle: Pressemitteilung von Mercy Ships Deutschland e.V. vom 12. August 2008


18. August 2008
Lobpreis und Segnung: Rückblick auf Heidelberger "Fest zur Ehre Gottes"


Fast zwanzig Jahre lang wurde hier praktiziert, was heute in vielen Gemeinden zu einem selbstverständlichen Bestandteil der Gottesdienste geworden ist: Lobpreis und Segnung standen im Mittelpunkt bei den "Festen zur Ehre Gottes" in Heidelberg. Viele Besucher empfanden diese Treffen als "geistliche Tankstelle". 216 Mal fand es statt - jetzt wurde dieses übergemeindliche Angebot der Hosanna-Dienst-Gemeinschaft eingestellt. "Schon seit längerem war unsere Frage, ob und wie lange wir noch weitermachen sollten. Als der Stadtjugendring als Gastgeber kürzlich die Termine bis zu den Sommerferien absagte, nahmen wir dies als eine deutliche Antwort Gottes", berichtet Hans-Dieter Bast, Leiter der Hosanna-Dienst-Gemeinschaft. "Manchmal muss etwas sterben, damit Neues aufwachsen kann. Wir sind voller Erwartung, wie Gott uns führt. Nach wie vor liegt uns die Einheit der Christen sehr am Herzen." Daher werden die bisherigen Besucher der "Feste zur Ehre Gottes" auch herzlich eingeladen, am "Aufatmen-Gottesdienst" der Hosanna-Gemeinde teilzunehmen, der jeden Sonntag um 11 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum in Heidelberg-Boxberg stattfindet. Die Hosanna-Gemeinde Heidelberg ist eine charismatische Richtungsgemeinde innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Baden. Sie ging 2006 aus der Hosanna-Dienst-Gemeinschaft hervor. (Weitere Informationen auf der Gemeinde-Homepage: www.hosanna.de)

Quelle:
Nachricht der GGE-Geschäftsstelle Hamburg vom 08.08.2008


11. August 2008
Kerstin Hack: Für Schulen beten statt schimpfen


Mit dem Impulsheft "Für Schulen beten" möchte der Berliner "Down to Earth" Verlag dazu ermutigen, konkret für Schulen zu beten. "Die Lebens- und Lernqualität an unseren Schulen entscheidet nicht nur über das Schicksal einzelner Kinder, sondern auch über die Zukunft der gesamten Gesellschaft", so Autorin Kerstin Hack. "Es ist es eine wunderbare und wichtige Aufgabe, Schulen im Gebet zu begleiten". Sie fordert dazu auf, statt über Missstände zu klagen, eine konkrete Schule fürs Gebet zu "adoptieren".

"Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir" - dieser Spruch der alten Römer zeigt, dass Schulen bereits in der Antike kritisiert wurden. Ursprünglich verwendete der Philosoph Seneca das Zitat in umgekehrter Reihenfolge: "Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir" und beklagte die unnütze Fülle an Stoff, die in der Schule vermittelt werde und die jeden Lerneifer abstumpfen müsse. Es scheint also, als habe sich in den vergangenen Jahrhunderten wenig geändert. Noch immer stehen Schulkonzepte in der Kritik, werden Missstände wie zu große Klassen, Leistungsdruck und Schulstress kritisiert, teilweise durchaus zu Recht.

Das oben erwähnte Zitat weist aber auch auf die Bedeutung der Schule hin: In Schulen lernen Heranwachsende vieles, was sie für ihr zukünftiges Leben brauchen. Dort werden Konflikte ausgetragen, der Umgang mit Enttäuschungen und Niederlagen geübt, Feste gefeiert und Gemeinschaft gelebt.
Was sie bewegt hat, dieses Impulsheft zu schreiben, formuliert die Autorin Kerstin Hack folgendermaßen: "Ich bin mit einigen Lehrern, Schülern und Eltern befreundet und weiß von daher, mit welchen Herausforderungen sie zu kämpfen haben. Mir wurde durch die Gespräche mit ihnen bewusst, wie wichtig es ist, für Schulen zu beten." Das Impulsheft gibt viele, konkrete und spezifische Anregungen für das Gebet für Schulen. Kerstin Hack erklärt, wie Beten und Handeln Hand in Hand gehen können. So enthält das Heft auch eine Reihe von Tipps, wie Eltern, Schüler und Interessierte sich konkret an und für Schulen engagieren können – von der Hausaufgabenbetreuung bis zur Beteiligung am Schulfest.

Kerstin Hack:
"Für Schulen beten – Impulse für veränderndes Gebet", Down to Earth Verlag, 2 Euro

RDB057 - Quellen:
http://www.down-to-earth.de/product_info.php?cPath=41&products_id=240 (Abrufdatum: 07.08.2008) und
http://www.pro-medienmagazin.de/themen/buecher/buecher-single/article/9/fuer-schulen-beten-statt-zu-schimpfen/ ("EN 07.08.08"; Abrufdatum: 07.08.2008)

8. August 2008

ARD-Sendung über Christen in China am kommenden Sonntag

In den Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele in Peking häufen sich in den Medien die Berichte über China. Meist stehen Pressefreiheit oder der Umgang mit den Menschenrechten im Vordergrund. Am kommenden Sonntag widmet sich die ARD in der Sendung "Kontrollierter Glaube" der Situation der Christen in China.

Die christlichen Staatskirchen in China erleben großen Zulauf, laut ARD sind die Termine für Erwachsenentaufen ausgebucht und vor den Gottesdiensten stünden die Gläubigen Schlange. "Auf der Suche nach religiösem Sinn finden viele Chinesen zum Christentum. Gleichzeitig praktizieren viele Menschen ihren Glauben im Untergrund, sie treffen sich in 'halboffiziellen' Hauskirchen, wo sie die Bibel auslegen und als Katholiken den Papst als geistiges Oberhaupt anerkennen", heißt es in der Ankündigung der Sendung, die bereits einmal am 25. Juni dieses Jahres ausgestrahlt wurde.

Die Sendung aus der Reihe "Gott und die Welt" beschäftigt sich mit der Frage, in welchem Ausmaß Religion in China tatsächlich praktizierbar ist und wie stark jene verfolgt werden, die sich nicht an die Regeln der Partei halten.

Der Religionswissenschaftler Zhuo Xinping, Direktor des Pekinger Instituts für Erforschung der Weltreligionen, nimmt zu dem Thema Stellung. Der Sozialwissenschaftler promovierte in Deutschland und ist unter anderem als Berater der chinesischen Regierung tätig. Außerdem kommen in der Sendung chinesische Buddhisten, Protestanten und Katholiken zu Wort.

Laut Regierungsangaben gibt es fünf Millionen Katholiken und 16 Millionen Protestanten in China. Dagegen schätzt die christliche Organisation "Open Doors" die Zahl der chinesischen Christen auf rund 80 Millionen. Davon seien 15 Millionen katholische Christen, 12 Millionen Protestanten der staatlich anerkannten Drei-Selbst-Kirche. Die übrigen 60 Millionen treffen sich in Untergrundkirchen und Hausgemeinden, die nicht vom Staat organisiert werden.

Laut Open Doors lehnt die Mehrzahl der Christen es ab, ihre Gottesdienste in staatlich genehmigten Kirchen abzuhalten, da diese durch Regierungsbehörden überwacht und gesteuert würden. Open Doors liegen Informationen über Fälle vor, in denen vor allem in ländlichen Regionen die Leiter von Hausgemeinden geschlagen oder inhaftiert wurden. Das Hilfswerk "Open Doors" informiert seit 50 Jahren über die Situation verfolgter Christen und koordiniert weltweite Hilfsprojekte.

Die Sendung "Kontrollierter Glaube" wird am 10. August um 17:30 Uhr im Ersten Programm ausgestrahlt.

RDB056 - Quelle: http://www.pro-medienmagazin.de/themen/fernsehen/fernsehen-single/article/9/ard-sendung-christen-in-china/ ("EN 05.08.08"; Abrufdatum: 07.08.2008)

1. August 2008
Gott in Spanien
Geistlich auftanken im Urlaub


Aufgrund aktueller Nachfrage aus dem Charisma-Leserkreis veröffentlichen wir eine Übersicht empfehlenswerter Gemeinden, die Sie während Ihres Spanienurlaubs besuchen können. Diese Übersicht ist der Charisma-Ausgabe 137 entnommen (Titelthema: Gott in Spanien).
Übersicht empfehlenswerter Gemeinden

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