Mediathek > Charisma-Online-Archiv > Text der Woche
Jesu Königreich zu den Menschen bringen-
In Wort UND Kraft
Auf der Straße für Jesus unterwegs
Der Heilige Geist führt mich zu Sükrüya
Eines Tages zeigte mir der Heilige Geist ein ganz bestimmtes Haus,zu dem ich gehen sollte. Ich musste erst einige Türen durchklingeln, bis mir eine nette Kurdin, öffnete. Schnell wurde mir klar, dass Gott mich zu ihr geschickt hat. Das habe ich Sükrüya (Name geändert) natürlich sofort erzählt und schon bat sie mich freundlich herein. Ich erlebe übrigens immer wieder, dass unsere muslimischen Mitmenschen sehr viel Respekt vor unserem Glauben haben. Sie mögen Menschen, die über ihren Glauben reden, sehr. Ein Muslim hat einmal gesagt, dass es nicht stimmen könnte, dass wir die „Wahrheit“ hätten. Er meinte, dann würden wir ja nicht solche „Luschen“ sein, was unseren Glauben betrifft … viel mehr über Jesus reden und für ihn einstehen usw. Wenn er Christ wäre, würde er dies jedenfalls tun. Tja, da sag mal was drauf.
Sükrüya erlebt Jesus
Nun denn, da saß ich nun in Sükrüyas Wohnzimmer und fing an, ihr von Jesus und seinem Königreich zu erzählen, welches mitten unter uns ist. Von einem Königreich in Wort und Kraft. Ich fragte, ob ich für sie beten könne, um ihr Jesu Königreich in Kraft zu zeigen. Tatsächlich hatte sie seit Wochen Schmerzen im Magenbereich. Nach dem Gebet fühlte sie sich sofort besser. Schließlich lässt Sükrüya auch Jesus in ihr Herz hinein. Nach dem Nachmittag will ich ihr noch das Johannesevangelium dalassen, aber sie kann weder schreiben noch lesen. Und nun?
Jesus ist Programmdirektor!
In den nächsten Tagen fällt mir eine Hör-CD mit dem Johannesevangelium ein, die ich noch im Keller habe und die ich ihr vorbeibringen könnte. Gesagt, getan, geklingelt. Als Sükrüya mir die Tür öffnet, berichtet sie mir sofort, dass ihre Magenprobleme seit dem Gebet komplett verschwunden sind. Und so ganz nebenbei, erzählt sie mir, dass sie nun alles über Jesus wüsste. Sie hatte die letzten vier Tage seit unserem Gebet jede Nacht zu einer anderen Zeit einen Film über Jesus im Fernsehen geguckt. Immer der gleiche Film. Vier mal! Sie konnte nicht schlafen und hat einfach so ins Programm gezappt und dann lief da der Jesus Film!!! Kannst du dir das vorstellen? Da hab ich mir Gedanken gemacht, wie es mit Sükrüya weitergeht und in der Zeit kümmert sich Jesus höchstpersönlich um sie. So nach dem Motto „Chefsache!“
Sükrüya erzählte mir den ganzen Film. Von vorn bis hinten. Sie erzählte mir alles von Jesu Taten. Alles vom Kreuz. Dass Jesus ja sogar Blinde und Krüppel heilen kann. Als wenn ich das nicht wüsste ... Und dann sagte sie mir, dass sie sich jetzt von Jesus wünsche, dass sie noch mal schwanger werden würde. Mit dem dritten Kind wollte es nicht so recht klappen. Ich musste schlucken. Ja, ich fand diesen Wunsch sogar ein bisschen unverschämt …, hatte sie doch soeben Heilung erfahren und schon kam das nächste.
Da saß ich nun und betete mit ihr für diese Schwangerschaft. Ehrlich, ich hatte keinen großen Glauben dafür. Aber weiß du was? Sükrüya ist wirklich schwanger geworden!
Glauben wie ein Kind
Von Sükrüya habe ich eine Menge gelernt. Dass ich einfach wie ein Kind glauben und zu meinem Papa kommen darf. Und zwar mit allen Wünschen! Denn in der Zwischenzeit war ich öfter bei ihr, hab weiteren Familienangehörigen von Jesus erzählen können und mit ihnen eine riesige Wunschpalette vor Jesus gebracht und immer wieder sein Eingreifen erlebt. Sükrüya wollte sogar irgendwann noch für Zwillinge beten. Und dies, obwohl sie schon ein Ultraschallbild hatte, auf dem nur ein Kind zu sehen war! „Boh,“ dachte ich „Die traut Gott echt alles zu.“. Das bedeutet es wohl: Auf das Unsichtbare schauen nicht auf das Sichtbare! Natürlich beteten wir – aber diesen Wunsch hat ihr Gott dann doch nicht erfüllt.
Jesus Chef sein lassen
Von Sükrüya habe ich gelernt, dass ich mir nicht immer so viel Stress machen brauch und mich für alle Menschen, für die ich bete verantwortlich fühlen muss. Hatte ich ja gesehen, was für Jesus „Chefsache“ ist. Ich habe gelernt, dass nicht alle zu unserem GottERlebt-Abend pilgern müssen. Denn ich hatte Sükrüya ein paar mal eingeladen, aber sie ist nie gekommen. Warum auch! Jesus lebt bei den Menschen und nicht in Gebäuden, in Veranstaltungen, in die wir die Menschen mit Ach und Krach ziehen wollen. Nur weil sie nicht in meine Veranstaltungen kommen, heißt dies noch lange nicht, dass sie sich von Jesus entfernen. Es sind meine eignen Vorstellungen, aber nicht die vom „Chef“. An Sükrüya sind mir viele Lichter aufgegangen und vielleicht auch dir?;-)
Bis zum nächsten mal
Blessings
Meike
Videobotschaften von Meike – auch von Straßeneinsätzen unter: www.youtube.de/netzwerkc
Info zu GottERlebt unter: www.netzwerk-c.de
Und was Meike noch so alles mit Jesus erlebt, postet sie aktuell immer auf ihrer persönlichen Facebook-Seite unter: Meike Röschlau-Weckel