Charisma - come HOLY SPIRIT

Suche

Direkt zum Seiteninhalt

Bentley Text

Charisma 146 > Aus dem Magazin

Gerhard Bially
Lakeland-Erweckung: Alles nur Bluff?
Eine kritische Auseinandersetzung mit den Geschehnissen Lakeland/Florida um Todd Bentley

Seit unserer letzten Berichterstattung über die ungewöhnlichen Ereignisse in Lakeland ist ein Vierteljahr vergangen. Ungezählte Menschen haben in diesem erstmalig in der Menschheitsgeschichte per Satellit übertragenen erwecklichen Aufbruch Jesus als ihren Retter, Befreier, Arzt und Täufer im Heiligen Geist gefunden. uns bekannten Personen, die Lakeland besucht haben, sind gesegnet, erfrischt, gestärkt und mit neuer Motivation für das Reich Gottes zurückgekommen. Keiner, den ich kenne, sagte anschließend, wir müssten jetzt alle zittern, umfallen oder schreien. Denn die schon von früheren kleineren und größeren erwecklichen Aufbrüchen her bekannten Nebenerscheinungen sind ja nur Reaktionen des Menschen auf das Wirken des Heiligen Geistes. Und jeder Mensch reagiert anders. mir liegt ein Stapel mit Heilungszeugnissen. Wo soll man anfangen, wo aufhören? Es ist überwältigend, was Menschen in diesen Wochen und Monaten erfahren haben. Ob die Heilungen allerdings von bleibender Natur sind, darüber liegt uns kein Befund vor. mehr als die erfahrenen Heilungen begeistert mich jedoch, dass in Lakeland an den Nachmittagen zuerst Dutzende, später Hunderte von Menschen geschult wurden für „Alltagsevangelisation“. An manchen Abenden wurde dann berichtet, wie viele Menschen sich an diesem Tag durch die evangelistischen Einsätze und persönlichen Gespräche bekehrt haben.Zeit vom 22. Juni bis 22. Juli sollte - so war es prophetisch vorausgesagt - besonders gesegnet sein, was vor allem in der ersten Hälfte dieser Zeitspanne deutlich wurde. Persönlich hat mich der 22. Juni am meisten angerührt, an dem Todd über die 18 Monate Dunkelheit in seinem Christenleben offen sprach: Als er nach mehr als sechs Jahren eines enorm wachsenden Dienstes so ausgepowert war, solche Burn-out-Syndrome erlitt, dass er sich weder über Predigtauftritte noch auf die private Bibellese- und Gebetszeit freuen konnte. In dieser Zeit ließ er sich auch tätowieren. Es sah so aus, als ob er alles verlieren würde, was Gott ihm vorher geschenkt hatte. Christen werden diese Erfahrung verstehen und nachvollziehen, haben doch Mystiker aller Zeiten von solch einer „Nacht“ gesprochen. Und dass Todd Bentley ein Mystiker ist, daran zweifle ich nicht.

Umso verständlicher ist es, wenn Todd bei den Gottesdiensten in Lakeland immer wieder erwähnte, wie kostbar ihm die hier geschenkte Gegenwart Gottes sei. Und manchmal fügte er hinzu, dass er dafür auch bereit sei, Opfer zu bringen. Als Beispiel führte er an, dass er sein Zuhause in Kanada für diese Zeit verlassen habe und Woche für Woche in der Nähe des Veranstaltungsortes in einem Wohnwagen lebe.

Eine Krise wird offenkundig
Zu diesem Zeitpunkt war nicht bekannt, dass Todd und seine Frau Shonnah Eheprobleme haben, dazu seelsorgerlich-fachliche Hilfe in Anspruch nahmen, wofür aber jetzt in den Tagen der Erweckung keine Zeit mehr war. Auch als am 23. Juli C. Peter Wagner, Che Ahn, Bill Johnson, John Arnott und andere Todd öffentlich segneten und ihn als Evangelis-ten in ihren Kreis aufnahmen, wussten einige von ihnen nur von seinen früheren Eheproblemen.wohl alles dazu beigetragen hat, dass Todd seinen Mitarbeitern und dem Vorstand von Fire Ministriesam 11. August mitteilte, Shonnah und er würden ab jetzt getrennt leben? Eine emotionale Verbindung zu einer Mitarbeiterin ist daran gewiss nicht unschuldig. 15. August veröffentlichte dann der Vorstand des Missionswerkes, dass Todd von seiner leitenden Position zurückgetreten sei und in nächs-ter Zukunft auch keine geistlichen Dienste mehr übernehmen werde. ein Schlag für all diejenigen, die mit Todd Bentley und den Erweckungsversammlungen in Lakeland große Hoffnungen verbunden haben. Große Traurigkeit überfielen meine Frau und mich, als wir dies hörten. Sollte wieder ein Glaubensheld im Reich Gottes zu Fall kommen? Soll eine Speerspitze in der Hand des Herrn Zebaoth stumpf werden?

Lassen wir doch einmal die letzten Monate Revue passieren:
Am 2. April 2008 beginnt Todd Bentley eine Veranstaltungsreihe in der Church([vom Heiligen Geist] „entzündete Gemeinde“) in Lakeland, Florida. Pastor Stephen Strader und seine Gemeinde hatten ihn als Redner zu einer fünftägigen Konferenz eingeladen. 3. April erfährt Todd nach seinen eigenen Worten eine „himmlische Visitation“, in der ihm schon ein Blick für das vermittelt wird, was sich anschließen sollte: Die Heilungssalbung komme zurück zur Gemeinde.ährend dieser Tage verspüren Todd und seine Mitarbeiter, dass Gott sich in ungewöhnlicher Weise unter ihnen manifestiert: Sie erfahren eine Dichte der Gegenwart Gottes, die an die Einweihung des Tempels im Alten Testament erinnert. Dazu kommt, dass Heilungen geschehen und Gott akkurate Worte der Erkenntnis gibt. Bald wird klar, dass hier etwas begonnen hat, das nicht einfach programmmäßig wieder beendet werden darf. Das Verlangen der Gemeindeglieder und anderer Menschen, die dazugestoßen sind, ist es, sich weiter zu treffen. die Churchaus allen Nähten platzt, werden die Versammlungen außerhalb von Lakeland weitergeführt, wo Pastor Straders Schwager eine Gemeinde leitet, deren Räumlichkeiten 3000 Menschen Platz bieten. Wie in unserer letzten Ausgabe beschrieben, wurden die Versammlungen immer größer, bis man über mehrere Stationen schließlich eine Art Zeltkonstruktion mit Klimaanlage errichtete, die bis zu 10.000 Personen Platz bieten konnte. aus aller Welt strömen nun herbei - an manchen Abenden aus etwa 40 Ländern. Ungewöhnlich ist der Dienst des 32-jährigen Kanadiers schon, nicht nur wegen seines Aussehens und seiner ungewöhnlichen Ausdrücke wie „Schika buhmba“ und „bäm, bäm, bäm“, sondern auch wegen seiner lautstarken Verkündigung in meist hoher Tonlage und wegen der Art und Weise, wie er manches Mal für Menschen betet. Immer wieder überkommt ihn ein Zittern, offenbar die starke Salbung, die auf ihm ruht. ßergewöhnlich sind die langen Lobpreiszeiten, die manchmal nicht nur eine Stunde, sondern zwei Stunden oder länger dauern. Dabei werden weniger gängige Lieder gesungen als vielmehr neue geist-inspirierte Gesänge und Improvisationen. wieder stellt der junge Evangelist Jesus in den Mittelpunkt. Sehnsüchtig verlangend, ja fast schon „süchtig“ nach Gottes Herrlichkeit, singt er mit der Menschenmenge „Show us your glory“ (dt.: Lass uns deine Herrlichkeit sehen) und ruft aus: „God, pour out the Holy Spirit!“ (dt.: Gott, gieß' deinen Heiligen Geist aus!)und viel spricht Bentley von der Ausbreitung dieser Heilungs-Erweckung in alle Nationen. Er glaubt - und andere bestärken ihn darin - , dass sich bei der Geistesausgießung in Lakeland „Salbungen“ früherer Erweckungsbewegungen „vereinigen“ und dies zu einer weltweiten Erweckung führt. Es scheint, als ob von Tag zu Tag die Wunder zunehmen, sowohl an Anzahl als auch an Intensität.

Kritik bleibt nicht aus
Kritiker bemängeln indes die überaus emotionale Atmosphäre und die spärliche Wortverkündigung an den Abenden. Todd Bentley und seine Mitarbeiter, die ihn später auch ab und an vertreten, scheinen sich das zu Herzen zu nehmen. Wenn Todd aus dem Wort Gottes lehrt, ist es sehr lebendig, aber zugleich auch tiefsinnig, gespickt mit vielen Beispielen aus seinem erst 10-jährigen Dienst. Keule, die in so gut wie allen kritischen Veröffentlichungen geschwungen wird, ist „Engel Emma“, der/die für den getäuschten Segen, wie die Kritiker meinen, verantwortlich sein soll. - Bei den Fernsehaufzeichnungen aus Lakeland haben meine Frau und ich sowie Freunde, mit denen wir uns darüber austauschten, nie von „Engel Emma“ gehört: dass Todd mit ihm/ihr kommuniziere, dass Emma richtungsweisend für ihn und die Erweckung sei, dass Emma für das Geld sorge (alles in den Kritiken nachzulesen). Pastor Strader verteidigte Todd damit, dass jene Erscheinung, die Kritiker mit den gegenwärtigen Ereignissen in Zusammenhang bringen, vor sieben Jahren gewesen sei. Bentley schreibt dazu in einem offenen Brief vom 8. Juni 08: „Obwohl Engel in Männergestalt erschienen sind, steht doch fest, dass sie geschlechtslos sind. Emma erschien mir in einer weiblichen, engelhaften Gestalt - womit ich aber nie sagen wollte, dass dieser Engel weiblich war. Dies war der erste Engel, den ich je in einer frauenähnlichen Gestalt gesehen habe, in einer mütterlich-fürsorgenden Weise ...“ - was einen Heilungsprozess in Todd in Gang setzte.unsere Recherchen ergaben, scheint es leider so zu sein, dass sowohl fernstehende Kritiker als auch nahestehende Brüder in ihren jeweiligen Publikationen Todd Bentley angriffen, ohne zuerst den biblischen Weg der Einzelaussprache oder dann der Hinzuziehung von zwei bis drei weiteren geistlichen Leitern gegangen zu sein.

Freunde in der Not
Der bekannte kalifornische Pastor Bill Johnson fragte damals die Kritiker:
„Hast du Zeit mit Todd verbracht, kennst du ihn persönlich, hast du ihn und seine Frau beobachtet, hast du miterlebt, wie er seine Kinder behandelt, hast du Zeit mit seinen Mitarbeitern verbracht, warst du bei seinem Dienst dabei, war er bei deinem Dienst dabei, habt ihr einander die Hände aufgelegt und füreinander gebetet, ist er manchmal weite Strecken gereist, um dich privat zu treffen, um deinen Rat zu erhalten, warst du mit ihm zusammen, wenn sich Gottes Herrlichkeit zeigte und erstaunliche Wunder geschahen, hast du miterlebt, wie Gott ihn im Wort der Erkenntnis und im Prophetischen gebraucht, hast du dich schon mal mit seinen Ältesten getroffen, bist du persönlich durch seine Gaben gesegnet worden, hast du ihn im Gebet mitgetragen? nicht. Ich habe das [erlebt und getan]. Und ich werde fortfahren, ihn zu unterstützen. Er ist mein Freund.“

™Apostolic Alignment - apostolische Vernetzung

23.6.2008: Auf der Bühne sehe ich heute John Arnott (der schon viele Prügel für die in seiner Gemeinde in Toronto 1994 ausgebrochene Erweckung einstecken musste), Bill Johnson (der sich als Todds Freund bezeichnet und dies Todds Feinden zeigen will) und Peter Wagner (der durch seine Deutschlandbesuche und seine Publikationen unserer Leserschaft bekannt sein dürfte).diesem Tag soll eine zweite Phase in der Erweckung eingeleitet werden. Prof. Dr. C. Peter Wagner (verantwortlich für ein Netzwerk von Aposteln und Propheten, wie sie es nennen) möchte heute Todd Bentley als Evangelisten in ihrer Mitte einsegnen und ihn in den Kreis der sog. Apostel und Propheten aufnehmen. jetzt war Todd Bentley offensichtlich noch nicht ordiniert und gehörte - soweit wir wissen - auch keiner Denomination an. Die heutige öffentliche Einsegnung durch C. Peter Wagner, Bill Johnson, John Arnott und Che Ahn sowie einen erweiterten Kreis, der mit ihnen auf der Bühne steht, soll die geistliche Einbindung und Abdeckung zum Ausdruck bringen. Todd erklärt öffentlich, dass diese geistlichen Väter das Recht haben sollen, in sein Leben hineinzusprechen. Einige prophetische Äußerungen schließen sich an.
„Gott hat dich erwählt, viel Frucht zu bringen und er hat dich als Evangelisten berufen. Wir sind hier, um dich auszusenden und hinter dir zu stehen. Wir salben dich. Das Maß der Herrlichkeit soll zunehmen. Gott wird deine Stimme gebrauchen, so dass die Güte des Herrn sichtbar wird ...“, so der Tenor dieser „Apostolic Alignment“, einer geistlichen, väterlichen Abdeckung, zugleich jedoch eine Art Aufsichtsrat. Von nun an gehört Todd Bentley zu einem weltweiten Netzwerk geistlicher Leiter.


Geistliche Mächte prallen aufeinander
Einen Tag später beginnt - zuerst noch ganz unscheinbar - eine Offenbarung völlig unerwarteter Art: Pastor Stephen Strader, der regelmäßig Tagebuch führt und die Lakelander Ereignisse protokolliert, wird später C. Peter Wagner mitteilen, dass er rückblickend Folgendes erkennen kann: Bereits ab dem 24. Juni seien negative Dinge, die sich in die Erweckung eingeschlichen hatten, nach und nach offenbar geworden. Strader (der Wagner gebeten hatte, zur Konsolidierung des Aufbruchs beizutragen) und andere schreiben dies der geistlichen Autorität zu, die mit dem 23. Juni in die Erweckung gekommen sei. Wagner der Vorwurf gemacht wird, er hätte Leben und Dienst von Todd Bentley besser kennenlernen müssen, hält er daran fest, dass Gott ihn so geführt habe, Todd zuerst in ihre Reihen aufzunehmen, um anschließend die Punkte gemeinsam anzugehen, die in der Christenheit - auch innerhalb des pfingstlich/charismatischen Lagers - für Unbehagen gesorgt hatten. Was zwischen dem 23. Juni und Mitte August in dieser Richtung unternommen wurde, ist bisher nicht bekannt. Öffentlichkeit verborgen blieb anscheinend auch, dass die sieben in Lakeland bekannten Hexenzirkel einige Geistliche auf ihre Todesliste gesetzt haben. Wie Matthias Arndt, Berlin, berichtete, habe er selbst im Erweckungszelt Menschen beobachtet, die offensichtlich diesen Kreisen angehören. Es sei vorgekommen, dass jene Vertreter der Gegenseite nachts außerhalb des Zeltes Tier-opfer brachten, deren Überreste morgens von den Mitarbeitern beseitigt werden mussten.

Der Anfang vom Ende?
Todd hatte fast naiv die weltliche Presse immer wieder eingeladen, die Erweckungsversammlungen zu besuchen und darüber zu berichten. Als dies geschah und man vorgab, keine einzige beglaubigte Heilung gefunden zu haben, war das ein Schlag unter die Gürtellinie für ihn. Hinzu kam ein zuerst unbemerkter Burn-out bei Todd. Immer öfter blieb er nun den Erweckungsabenden fern. Doch seine Mitarbeiter und selbst eingeflogene Gastredner konnten offenbar Todd Bentley nicht ersetzen.

Gott kann auf krummen Linien gerade schreiben
Viele, die entweder live in Lakeland oder während der Übertragung vor dem Bildschirm eine Berührung, eine Heilung erlebt haben, mag jetzt die Frage quälen: „Habe ich da etwa Hilfe von der ‚Gegenseite' erhalten? Hat Todd, wenn er - nach all den ohnehin schon ‚seltsamen Erscheinungen' - während dieser Wochen ‚in Sünde lebte' dann vielleicht durch dämonische Kräfte gewirkt?Frage, wie es ist, wenn Amt (Dienst bzw. Berufung) und Lebenswandel auseinanderklaffen, hat schon frühere Generationen beschäftigt. Die Kirche hat es immer so verstanden, dass die Schriftgemäßheit der Verkündigung und des kirchlichen Handelns entscheidend ist, nicht die Verfassung des Boten -(Luther formulierte einmal: Im Leben bleiben wir immer hinter dem Glauben zurück). Wenn z.B. jemand eine Taufe oder das Abendmahl , obwohl er gerade vorher noch Gottes Liebesgebote verletzt hat, dann wird dadurch die Taufe oder das Abendmahl nicht ungültig. Ähnlich verhält es sich mit 1. Korinther 13,1ff., wo Paulus betont, wenn er in Zungen/Sprachen bete, prophetisch rede, alles - sogar sich selbst - für andere opfere, jedoch nicht von Gottes Agape-Liebe erfüllt ist, werde das alles nichts nützen (anderen u. U. sogar sehr viel!).um auf das Dämonische einzugehen: Mat-thäus 7,22f. sagt , dass die Menschen, die Jesus einmal abweisen wird, obwohl sie in Anwendung seines Namens Wunder wirkten, dies durch dämonische Kräfte getan und anderen dabei geschadet haben. Sie allerdings den Namen „Jesus“, wie der „instrumentale Dativ“ (eine Eigenart des Griechischen) hier nahe legt, ohne ihn mit ungeteiltem Herzen zu lieben und deshalb alle seine Weisungen zu halten.wage allerdings nicht, dies auf Todd Bentley zu beziehen. Vielmehr sehe ich es so, wie Mirella van Schaaijk es in einem Interview gegenüber ausdrückte:
„Wer hier im Zelt dabei gewesen ist und gesehen hat, wie mächtig Gott gewirkt hat, der wird sich an fünf Fingern abzählen können, dass der Teufel nicht schläft. Unsere Aufgabe als Christen ist nicht, jetzt darüber zu tratschen, sondern ernsthaft für Todd und Shonnah zu beten, dass sie wiederhergestellt und geheilt werden.“

Gefragt, ob sie sich vorstellen könne, dass auch fremde Einflüsse, „fremde Geister“ an diesen Veranstaltungen mitbeteiligt waren, meint sie: „Es ging doch um Gott, dass Menschen kennenlernen, es ging um das Verlangen, enger mit verbunden zu sein.“ Dann räumt sie ein: „In jeder christlichen Gruppe, aber auch in jeder weltlichen Vereinigung kann man Fehler finden. Es gibt keine Organisation, die perfekt ist. Ich kann aber bezeugen: Wenn den Verantwortlichen der Versammlungen Dinge auffielen, die nicht in Ordnung schienen, dann haben sie darauf Einfluss genommen und versucht, das abzustellen.“

Was können wir aus „Lakeland“ lernen?
Wieder einmal hat es sich gezeigt, dass alle Form von Übertreibung vom Übel ist:
übertriebene Erwartungshaltung (oft durch „Prophetien“ geschürt)
• übertriebener Eifer (wo man nur noch die eigene Sache sieht)
• übertriebener Einsatz (Raubbau an Körper und Seele)
• übertriebene Provokation (im Aussehen, im Stil, im Handeln)
• übertriebene Ziele (die nicht der Berufung entsprechen)
• übertriebener Autoritätsanspruch (dem der Charakter nicht gewachsen ist)
Wieder einmal hat es sich gezeigt, dass für einen expandierenden Dienst der Schutz gesunder und lebendiger Beziehungen lebensnotwendig ist. Keine offene Flanke in ethischer Hinsicht bieten! Frauen-, Geld- und Machtgelüste haben schon so manchen Diener Gottes zu Fall gebracht., not least: Wir haben nicht „gegen Fleisch und Blut“ zu kämpfen (Eph 6,12). Deshalb schrieben Rory und Wendy Alec, die Leiter von GOD TV: „Womit der Teufel bei alledem wohl nicht gerechnet hat, ist, dass ein weltweites Heer von Betern aufstehen wird, um für Todd Bentley im Gebet einzustehen.“ Und Rick Joyner teilt mit, Todd Bentley habe ihn gebeten, doch in seinem Namen all denen zu danken, die auch jetzt noch im Gebet und mit Liebe hinter ihm stehen, während er versucht, aus dieser Situation wieder herauszukommen. Er ist selbst betrübt, dass er so viel Ärgernis und Verwirrung angerichtet hat und seine Freunde, Mitarbeiter und andere Menschen enttäuscht hat.können wir bald bezeugen: Wieder einmal war die Gnade des Herrn größer als menschliches Versagen; der Preis des Lammes größer als irgendein Preis, den der Widersacher als Kopfgeld angesetzt haben mag; der mächtige Wind des Heiligen Geistes stärker als die dunklen Wolken, die Todd Bentleys Leben zur Zeit dieser Niederschrift noch überschatten. Weil wir glauben, beten und fasten viele von uns dafür. Wollen Sie sich anschließen?


Gerhard Bially


Home | Aktuelles Magazin | Mediathek | Abo | Shop | Kontakt | Gebet für Israel | Verlag | Links | Leserreisen | Charisma 144 | Charisma 145 | Charisma 146 | Charisma 147 | Charisma 148 | Charisma 149 | Charisma 150 | Charisma 151 | Charisma 152 | Charisma 153 | Charisma 154 | Charisma 155 | Charisma 156 | Charisma 157 | Charisma 158 | Charisma 159 | Charisma 160 | Mediadaten | Gerhard Bially | Impressum | Mithelfer Anmeldung | Mithelfer Anmeldung Bestätigung | Sitemap


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü