Charisma 151 > Aus dem Inhalt
Wachstum aus kleinen Anfängen
Die Geschichte der messianisch-jüdischen Bewegung in Israel
Lisa Loden
Der spektakuläre Sieg im Sechstagekrieg 1967 markiert einen Wendepunkt in Israels Geschichte – auch hinsichtlich der messianischen Bewegung. Israel rückt vermehrt in das Interesse christlicher (besonders evangelikaler) Kreise weltweit. In den folgenden Jahren wandern viele an Jesus glaubende Juden nach Israel aus – oft mit dem Verständnis, dass die Endzeit vorangerückt ist und die Wiederkunft des Messias bald erfolgen wird.
Die 1970er-Jahre
Zwei größere Ereignisse beeinflussen das Wachstum der messianischen Bewegung in diesem Jahrzehnt in besonderer Weise:
Zum einen die Charismatische Erneuerung, die sowohl die bereits bestehenden kleinen Gruppen messianischer Gläubigen als auch die Missionare und Ausländer in Israel erfasst. Mitte der 70er-Jahre gibt es fünf oder sechs messianische Gemeinden, die ihre Gottesdienste auf Hebräisch halten – mit insgesamt ca. 300 Mitgliedern.
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